Blumenkohlangebot zu Jahresbeginn in Frankreich etwas kleiner als 2011
19.01.2012 (AMI) Aus Frankreich wird von Agreste über das Ungleichgewicht auf dem Markt für Blumenkohl berichtet, eine nicht ganz untypische Situation für diese Kultur. So hatte die milde Witterung im November die Entwicklung der Bestände spürbar beschleunigt, die Nachfrage jedoch nicht entsprechend in Schwung gebracht.
Das Angebot übertraf die Nachfrage bei weitem, umfangreiche Mengen gelangten in die Verarbeitung. Im November erntete man 26 % mehr Blumenkohl als im Jahr zuvor, im Dezember sogar 36 %. Für die verbleibenden Monate der Saison, von Januar bis April, erwartet man in den französischen Anbauregionen nun etwas geringere Erntemengen als 2011. Dennoch, saisonüblich wird der Erntehöhepunkt im März liegen.
Die Erzeugerpreise bewegten sich im Dezember entsprechend der Angebotsmengen auf äußerst niedrigem Niveau. Der Index des Erzeugerpreises lag im Dezember 56 % niedriger als im Vorjahr und 31 % unter dem fünfjährigen Mittel. Dass sich die Marktlage im Übergang auf den Januar geändert hat, bekommt man auch auf dem deutschen Markt zu spüren. In der zweiten Kalenderwoche setzte zögerlich eine Preisstabilisierung ein. Hiervon konnte auf dem deutschen Markt auch italienische Ware profitieren. (si, Agreste)
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