Unterschiedliche Aussichten bei Birnen aus Übersee

26.01.2017 (AMI) – Mit der kleineren Lagermenge an Birnen in Europa haben sich die Preise zuletzt befestigen können. Der festere Preistrend dürfte sich in den kommenden Wochen fortsetzen, wobei die Zufuhren aus Übersee natürlich eine gewichtige Rolle spielen.

Argentinien als wichtigster globaler Birnenexporteur erwartet eine noch kleinere Ernte als im Vorjahr. Defizite gibt es insbesondere bei Williams und Abate Fetel, während die Mengen bei Packhams das vorjährige Niveau erreichen dürften. Die Qualität ist insgesamt besser und das geschätzte Packout an Exportware dürfte etwas höher als im Vorjahr ausfallen. Südafrika prognostiziert eine rekordverdächtige Exportmenge, die das Vorjahresergebnis um 15 % überschreiten könnte. Durch die Trockenheit und kleinere Fruchtgrößen stehen nur weniger Williams als üblich zur Verfügung.

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Beitrag von Helwig Schwartau

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