Wettermarkt lässt Preise in Deutschland steigen
13.02.2012 (AMI) Am Kassamarkt führen nur wenige Unterhandlungen zu Abschlüssen, denn Geld- und Briefkurse liegen vor dem Hintergrund volatiler Terminkurse zu weit auseinander.
Ohnehin gehen Erzeuger nur selten auf Gebote ein. Zum einen sind die Vorräte stark zusammengeschrumpft, zum anderen verhindert die derzeitige Witterung den Abschluss von Kontrakten auf die kommende Ernte. Es wird erst einmal abgewartet, wie die Bestände über den Winter kommen, bevor potenzielle Teilmengen neu verhandelt werden. Dabei bot der Markt zuletzt eine durchaus attraktive Verhandlungsbasis.
Alterntiger Brotweizen und konnte gegenüber der Vorwoche um 6,30 EUR/t zulegen. Hier zeigt sich deutlich, dass Mühlen und Mischfutterhersteller um den Weizen konkurrieren. Weiterhin vernachlässigt wird Eliteweizen. Erschwert wird der Handel durch die Vereisung der Wasserwege und dem damit begrenztem Frachtraum. Die kontinuierliche Nachfrage der Mischfutterindustrie sorgt weiterhin für steigende Preise beim Futtergetreide. Futterweizen und -gerste verteuert sich gegenüber der Vorwoche um rund 5 EUR/t, Körnermais um 4,50 EUR/t. Auch überregional ist Nachfrage vorhanden, wobei die Schließung vieler Wasserstraßen den Handel empfindlich bremst.
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