Deutschland: Sinkender Importbedarf an Eiern
26.08.2011 (AMI/MEG) Der frühzeitige Ausstieg aus der klassischen Käfighaltung in Deutschland hat die hiesige Eierwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen. Von 2008 bis 2010 sank die deutsche Erzeugung um 18 % auf nur noch 9,7 Mrd. Erst nach und nach legte sie wieder zu. In den ersten fünf Monaten 2011 wurden laut DESTATIS 26 % mehr erzeugt als im Vorjahreszeitraum, aber immer noch 5 % weniger als 2008.
Mit steigender deutscher Erzeugung nimmt der Importbedarf nun ab. Mit 2,752 Mrd. Schaleneiern wurden im ersten Halbjahr 2011 rund 33 % weniger eingeführt als in den ersten sechs Monaten 2010. Allerdings waren die Zulieferungen in den beiden Vorjahren wie die MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) ermittelte, aufgrund des zeitweisen Einbruchs der deutschen Eierproduktion auch sehr hoch. Das Einfuhrvolumen des Jahres 2008 wurde dagegen nur um knapp 4 % unterschritten.
Die Importe von Eiprodukten sanken um fast 10 %. Die Zufuhren entsprachen noch einem Volumen von 973,4 Mio. Eiern.
Hauptlieferant für Schaleneier bleiben die Niederlande, der Rückgang der niederländischen Lieferungen war mit minus 28 % unterdurchschnittlich, die Lieferungen aus anderen EU-Ländern sanken stärker. Drittländer spielen nach wie vor keine Rolle.
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