Vorweihnachtliche Ruhe am Bio-Getreidemarkt
16.12.2011 (AMI) Der Bio-Getreidehandel bleibt ruhig, wie auch in an-deren Jahren um diese Zeit. Nur vereinzelt werden neue Kontrakte geschlossen. Meist werden vor allem frühere Verträge bedient. Die Verarbeiter melden für dieses Jahr kaum noch Kaufinteresse.
Erst zur BioFach oder sogar erst im Frühjahr scheinen viele Verarbeiter wieder Ware zu benötigen. Nur diejenigen deren Partien vom Betrugsfall in Italien betroffen waren, müssen nun andere Ware beschaffen.
Ansonsten wird über die zukünftige Preisentwicklung disskutiert, ob die Bio-Getreidepreise in der zweiten Wirtschaftsjahreshälfte steigen oder fallen. Die nachgebenden konventionellen Preise geben den Käufern die Hoffnung auf sinkenden Bio-Preise. Dagegen deuten der weiter wachsende Bio-Markt in Deutschland und den Nachbarländern kombiniert mit der kleinen und vor allem qualitativ problematischen Ernte in die andere Richtung.
Die Roggenpreise sind auch im November noch einmal angezogen. Die anderen Brotgetreide Brotweizen, Dinkel und Hafer blieben weitgehend im Preis stabil.
Die Futterweizen- und Futtergerstenpreisen sind ebenso stabil geblieben. Nach der europaweit sehr guten Maisernte sind die Maispreise leicht gesunken, wobei deutsche Ware zu stabilen Kursen gehandelt wird. Die gegenüber Weizen und Gerste günstigeren Kurse dürften den Maisanteil in den Rationen erhöhen.
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