Preiserhöhungen sorgen für Nachfragerückgang auf dem Fleischmarkt

Bonn, 15.02.2012 (AMI) Die privaten Haushalte in Deutschland gaben 2011 wieder mehr für Nahrungs- und Genussmittel aus. Im Vergleich zu 2010 betrug das Wachstum 3,8 Prozent. Auch auf dem Fleischmarkt sind die Preise angehoben worden, der durchschnittliche Kilopreis für Fleisch stieg um 6,0 Prozent. Fleischwaren und Wurst wurden für die Verbraucher um 1,9 Prozent teurer. Preistreiber hierbei ist vor allem Rindfleisch. Die Preisentwicklung machte sich in Bezug auf die Nachfrage deutlich bemerkbar – sie entwickelte sich entsprechend rückläufig.

Dennoch gibt es einen Gewinner, der seit Jahren seinen Absatz steigern konnte. Während die SB-Warenhäuser im Bereich Fleisch seit 2009 einen negativen Trend verfolgen, verkauften die Discounter deutlich mehr als im Vorjahr. Dabei ist der Marktanteil bei Fleischwaren und Wurst besonders hoch. Fast 50 Prozent der gesamten Fleischwaren und Wurst werden bei Aldi und Co gekauft. Welche Ursachen sind dafür verantwortlich? Und welche Erzeugnisse werden bevorzugt im Discount gekauft? Diese und weitere Themen werden in den neuen Markt Charts: Nachfrage privater Haushalte 2011 behandelt.


Nicht nur innerhalb verschiedener Geschäftstypen gibt es Unterschiede, auch die Regionen Deutschlands unterscheiden sich hinsichtlich des Fleischabsatzes. Im direkten Vergleich der sieben Nielsengebiete dominiert im Fleischsektor überall das Schweinefleisch. Im Bereich Fleischwaren und Wurst liegt die Präferenz weiterhin bei Brühwurst, das jeweilige Ausmaß ist jedoch regionabhängig. Vom Einheitsverbraucher ist man in Deutschland also noch weit entfernt.

Die neuen Markt Charts: Nachfrage privater Haushalte 2011 in den Bereichen Fleisch sowie Fleischwaren und Wurst sind ab sofort erhältlich.
Die Markt Charts: Nachfrage privater Haushalte 2011 bieten fundierte Analysen und zeigen aktuelle Trends im Bereich Fleisch sowie Fleischwaren und Wurst auf. Marktbeteiligte erhalten durch aktuelle Einschätzungen der Fleischbranche in 2011 eine sichere Grundlage für ihre strategischen Entscheidungen im Hinblick auf die Anpassung des Angebots in Menge und Preis an die Nachfrage. Hierzu gehören ein Überblick der jüngsten Nachfrageentwicklungen seit 2009 am Point of Sale, die grafisch aufbereitet und u.a. in Einkaufsstätten und Angebotsformen gegliedert sind. Außerdem wird der Verlauf der jeweiligen Verbraucherpreise im Einzelhandel beleuchtet und erhebliche Unterschiede aufgezeigt. Auf mehr als 20 Seiten wird der Markt von Fleisch bzw. Fleischwaren in 2011 in Zahlen, Grafiken und Texten dargestellt.

Die Markt Charts: Nachfrage privater Haushalte 2011 in den Bereichen Fleisch sowie Fleischwaren und Wurst sind ab sofort erhältlich. Die PDF-Ausgabe kostet jeweils 320 EUR zzgl. 19 % MwSt.. Die Markt Charts können telefonisch oder im AMI-Webshop online bestellt werden.

 

Redaktion: Dr. Hans-Christoph Behr

 
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