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Malaysische Palmölproduktion 2017 bleibt zentrales Thema

09.03.2017 (AMI) – US-Biodieselpläne könnten wieder revidiert werden. Zusätzlich belasten Prognosen über eine steigende malaysische Palmölproduktion, die jedoch kleiner ausfällt als erwartet.

Äußerungen der US-Regierung, wonach weiterhin Beihilfen in die Biodieselindustrie fließen und die Produktionsmengen nicht eingeschränkt werden sollen, beflügelten in der vergangenen Woche die Sojaölkurse. Auf die anderen Pflanzenöle sprang die festere Tendenz über, zum Monatsbeginn machten die Palmölnotierungen einen Sprung nach oben und schlossen auch an den drei folgenden Handelstagen im Plus. Dabei erhielten sie zusätzliche Unterstützung von der Rücknahme der Produktionserwartungen für Palmöl in Malaysia in diesem Jahr.

Mittlerweile sind die Nachrichten über die US-Biodieselpläne jedoch als Gerücht enttarnt und bringen dem Pflanzenölmarkt keine weitere Unterstützung mehr: Zuletzt waren es aber vor allem die wieder gestiegenen Erwartungen an die malaysische Palmölproduktion, die das Marktgeschehen bestimmten. Nach einer von El Niño deutlich beeinträchtigten malaysischen Ernte 2016 sehen Marktexperten für 2017 einen Anstieg der Gesamterntemenge auf rund 19,9 Mio. t, gegenüber 17,3 Mio. t im Vorjahr, womit sie allerdings immer noch unterdurchschnittlich ausfallen würde. Am 07.03.17 schlossen die Palmölkurse etwas unterhalb der Marke von 3.000 MYR/t.

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Beitrag von Steffen Kemper

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