Preiserhöhungen sorgt für Nachfragerückgang auf dem Fleischmarkt
19.02.2012 (AMI) – Die privaten Haushalte in Deutschland gaben 2011 wieder mehr für Nahrungs- und Genussmittel aus. Im Vergleich zu 2010 betrug das Wachstum 3,8 Prozent. Auch auf dem Fleischmarkt sind die Preise angehoben worden, der durchschnittliche Kilopreis für Fleisch stieg um 6,0 Prozent. Fleischwaren und Wurst wurden für die Verbraucher um 1,9 Prozent teurer.
Preistreiber hierbei ist vor allem Rindfleisch. Die Preisentwicklung machte sich in Bezug auf die Nachfrage deutlich bemerkbar – sie entwickelte sich entsprechend rückläufig.
Dennoch gibt es einen Gewinner, der seit Jahren seinen Absatz steigern konnte. Während die SB-Warenhäuser im Bereich Fleisch seit 2009 einen negativen Trend verfolgen, verkauften die Discounter deutlich mehr als im Vorjahr. Dabei ist der Marktanteil bei Fleischwaren und Wurst besonders hoch. Fast 50 Prozent der gesamten Fleischwaren und Wurst werden bei Aldi und Co gekauft. Welche Ursachen sind dafür verantwortlich? Und welche Erzeugnisse werden bevorzugt im Discount gekauft? Diese und weitere Themen werden in den neuen Markt Charts: Nachfrage privater Haushalte 2011 behandelt.
Nicht nur innerhalb verschiedener Geschäftstypen gibt es Unterschiede, auch die Regionen Deutschlands unterscheiden sich hinsichtlich des Fleischabsatzes. Im direkten Vergleich der sieben Nielsengebiete dominiert im Fleischsektor überall das Schweinefleisch. Im Bereich Fleischwaren und Wurst liegt die Präferenz weiterhin bei Brühwurst, das jeweilige Ausmaß ist jedoch regionabhängig. Vom Einheitsverbraucher ist man in Deutschland also noch weit entfernt.



Seitenanfang
Druckversion