Was bedeutet natürlich informiert?

Im Jahr 2010 hat die AMI die eigene Unternehmensmarke weiter entwickelt und neu positioniert. Das neue AMI-Logo mit dem Claim „natürlich informiert“ drückt zum einen die Verbundenheit der AMI mit der deutschen Landwirtschaft aus. Zum anderen verdeutlicht die Aussage, wie einfach man sich mit aktuellen Marktdaten und fundierten Einschätzungen der AMI-Marktexperten den Informationsvorsprung sichern kann, um bessere Entscheidungen zu treffen. „Natürlich informiert“ bedeutet für die AMI insbesondere die Auftraggeber proaktiv von aktuellen Entwicklungen und Nachrichten über alle möglichen Kanäle zu unterrichten. Die AMI Kunden sollen sich jederzeit bestens informiert fühlen, um die besseren unternehmerischen Entscheidungen zu treffen und sich aktiv an möglichen Diskussionen beteiligen zu können.

Warum kann ich mit Informationen der AMI bessere Entscheidungen treffen?

Die Entwicklung der Agrarmärkte in den vergangenen Jahren belegt, wie wichtig zuverlässige und neutrale Marktinformationen geworden sind.  Nach dem Boom der Vorjahre hat sich an den Agrarmärkten Ernüchterung breit gemacht. Auf den fast dreijährigen Anstieg der Agrarpreise folgte der Absturz. Im Verlauf des Jahres 2009 und Anfang 2010 kam es zwar zu einer allmählichen Erholung der Preise, die allerdings immer wieder von Rückschlägen unterbrochen wurde. Die Preisschwankungen verdeutlichen, dass die Agrar- und Rohstoffmärkte zu einem wesentlichen Teil der internationalen Finanzmärkte geworden sind. Verstärkt wurde diese Entwicklung dadurch, dass andere Anlageformen aufgrund der weltweit niedrigen Zinsen niedrige Renditen ermöglichten. Dadurch sind die Agrarmärkte aufgrund ihres deutlich geringeren Wertes gegenüber anderen Rohstoff- und Finanzmärkten interessant für Spekulationen geworden.

Die Spekulation an den Warenterminmärkten trägt zur allgemeinen Verunsicherung an den Agrarmärkten bei und ist ein Grund dafür, warum die Risiken der Marktlage meist eher stärker gewichtet werden als die Chancen. Durch die Vielzahl der verschiedenen Faktoren werden die Märkte immer komplexer und eine umfassende Bewertung wird immer wichtiger. Fundierte Marktinformationen werden dadurch eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg.

Was gehört zum Informationsangebot der AMI?

Mit dem umfangreichen Informationsangebot deckt die AMI die gesamte Wertschöpfungskette der Agrar- und Ernährungswirtschaft von den agrarischen Rohstoffen bis zu den Lebensmitteln ab und stellt für die unterschiedlichsten Anforderungen ihrer Kunden passgenau aufbereitete Markt- und Preisinformationen zur Verfügung. Landwirten dient die Beurteilung der AMI als eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für Planung, Ein- und Verkauf sowie für das betriebliche Controlling. Darüber machen die präzisen Analysen und Prognosen die AMI zu einem begehrten Gesprächspartner des gesamten Agribusiness, wenn es um Fragestellungen zu Agrarrohstoffen und Lebensmitteln geht.

Welche Dienste bietet die AMI speziell für Landwirtschaftsbetriebe an?

Wir wollen Landwirte – ebenso wie alle übrigen Marktteilnehmer – mit aktuellen und neutralen Marktinformationen zuverlässig versorgen. Unsere Mitarbeiter analysieren und beobachten die wichtigsten Märkte. Dazu gehören der Milchmarkt, der Vieh- und Fleischmarkt, die Getreide- und Ölsaatenmärkte, aber auch Obst und Gemüse oder der Ökolandbau. Dies sind die klassischen Marktbereiche. Darüber haben wir auch neue Felder besetzt und erstellen Auslandsanalysen, Daten zu Agrarrostoffen und Informationen über Düngemittel und Energieträger.

Warum gibt die AMI nur Marktbilanzen und Marktreports als Printprodukte heraus?

Da sich die Märkte immer schneller drehen und Landwirte und Unternehmen vor allem an hochaktuellen Fakten interessiert sind, setzt die AMI auf eine schnelle Vermittlung der Informationen. Dabei bilden die MarktAktuell das Rückgrat der Informationsdienste. Hier finden die Nutzer tagesaktuelle Nachrichten, Preise und Marktkommentare. E-Mail-Newsletter und Faxdienste sind die ideale Ergänzung der Online-Dienste und runden zusammen mit wöchentlichen und monatlichen Berichten das Informationsangebot der AMI ab. Darüber hinaus verbreitet die Fachpresse regelmäßig ausgewählte Nachrichten, Analysen und Marktdaten an die Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft.

Ist die AMI die Nachfolgeorganisation der ZMP und CMA?

Die AMI greift einen Teil des Aufgabenfeldes auf, an dem die ZMP (Zentrale Markt- und Preis- Informationsstelle) bis Anfang 2009 arbeitete. Im Zuge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Absatzfondgesetz wurde sowohl die CMA als auch ihre Schwestergesellschaft ZMP liquidiert. Anfang 2009 ist die AMI als neue Gesellschaft gegründet worden. Ausschlaggebend für die Gründung der AMI war eine Initiative der Wirtschaft, die das Vakuum für neutrale, unabhängige Informationen über die nationalen und internationalen Agrarmärkte füllen wollte, das die ZMP Zentrale Markt- und Preisberichtstelle GmbH i.L. hinterließ. Das AMI-Unternehmensziel ist die Vermarktung zuverlässiger Markt- und Strukturdaten, Marktanalysen und Prognosen an interessierte Unternehmen, Organisationen, Politik/Verbände und sonstige Auftraggeber aus allen Bereichen des Agribusiness. Dafür entwickelt die AMI auf Basis erfolgreicher Konzepte der Vergangenheit die Marktberichterstattung konsequent um englischsprachige Publikationen und speziell die Berichterstattung zu Düngemitteln oder Energieträgern weiter.