Deutschland | Wurzelgemüse | Preise

Bundmöhren mit hochpreisigem Saisonstart

07.06.2018 (AMI) – Kurz vor dem Markteinstieg erster deutscher Gewichtsmöhren wird der Markt mit den verbleibenden Mengen an Importware gut versorgt. Die hochsommerliche Witterung, das Ausbleiben von Werbeaktionen und die vergleichsweise hohen Preise für Möhren, haben eine ruhige Nachfrage zur Folge.

Importware wird auch noch in der 24. Woche überwiegend den Bedarf des Einzelhandels decken, erste begrenzte Mengen an deutschen Möhren werden jedoch das Sortiment ergänzen. Ab Woche 25 wird sich die Umstellung auf deutsche Ware aus dem Südwesten verstärkt vollziehen. Die Preisgestaltung für das Importangebot ist weitgehend unverändert. Auf Verbraucherebene haben sich die Preise nun auf dem hohen Niveau stabilisiert. In der vergangenen Woche zahlten die Verbraucher für 1 kg Möhren unverändert durchschnittlich 1,60 EUR.

In Nordrhein-Westfalen hat jüngst die Bundmöhrenernte eingesetzt, in der 24. Woche wird auch in den weiter nördlichen Regionen die Ernte beginnen. Damit deckt der Einzelhandel seinen Bedarf nun wieder verstärkt mit regionaler Ware und der überregionale Versand aus den frühen Anbauregionen hat sich abgeschwächt. Saisonüblich haben die Preise für Bundmöhren mit den steigenden Angebotsmengen nachgegeben. In der 23. Woche kosteten Bundmöhren aus deutscher Produktion an den Großmärkten mit 110 EUR/100 Bund rund 5 % weniger als in der Vorwoche.


Behalten Sie die Entwicklungen am Möhrenmarkt mit der Markt Woche Möhren im Blick. Jeden Mittwoch werden Sie per E-Mail oder Fax über die aktuelle Markt- und Preissituation in Deutschland sowie den Nachbarländern informiert. Eine kurze Marktlage zu Bio-Möhren rundet den Bericht ab. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop.


Beitrag von Sonja Illert

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Steinobst | Aktionspreise

Frühzeitige Angebotsaktionen mit deutschen Zwetschen

17.07.2018 (AMI) – Früher als im vergangenen Jahr ist die Zahl der Angebotsaktionen mit Zwetschen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) gestiegen. Auffällig dabei ist, dass in der 29. Woche nicht nur insgesamt mehr Zwetschen beworben werden, sondern dass es sich dabei überwiegend um deutsche Zwetschen handelt. In anderen Jahren waren zunächst meist Zwetschen aus Südosteuropa beworben worden. Angesichts einer erwarteten großen Ernte in Deutschland, scheint diese frühe Präsenz im LEH der richtige Weg zu sein.   Mehr

Deutschland | Lebensmittel | Verbraucherpreise

Lebensmittelteuerung geht stetig zurück

16.07.2018 (AMI) – Seit Herbst 2016 kosten frische Lebensmittel mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Hauptverantwortlich für die Lebensmittelteuerung ist vor allem die Warengruppe Milch und Milchprodukte.  Mehr

Deutschland | Öko-Landbau | Strukturdaten

Bio-Fläche in Deutschland klettert auf Rekordhoch

16.07.2018 (AMI) – Die deutsche Bio-Fläche wuchs im Jahr 2017 um mehr als 120.000 ha (9,7 %) auf insgesamt 1.373.157 ha. Insgesamt 2.265 landwirtschaftliche Betriebe stellten 2017 in Deutschland auf Öko-Landbau um.  Mehr