Deutschland | Butter | Preise

Preise für Blockbutter erfahren weitere Korrektur

12.10.2017 (AMI) – Am Markt für Blockbutter ist die Preisspitze überschritten. Nach einem langen und rasanten Anstieg gipfelten die Erlöse für die Hersteller im September auf einem bis dahin noch nicht erreichten Niveau. In den vergangenen Wochen erfolgten zwar deutliche Korrekturen, dennoch sind die Preise für Blockware im langjährigen Vergleich ungewöhnlich hoch.

Anfang Oktober war der Markt für Blockbutter von einem ruhigen Verlauf gekennzeichnet. Abschlüsse kamen nur vereinzelt und zumeist mit Industriekunden innerhalb der EU zustande. In Folge der in den vergangenen Wochen erfolgten Preiskorrekturen agierten die Käufer zunehmend abwartend. Wenn, wurden vornehmlich kleine Mengen für kurzfristige Liefertermine gehandelt. Für spätere Termine lagen die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern zu weit auseinander, sofern überhaupt Kauf- und Abgabebereitschaften bestanden.

Im Zuge dessen entwickelten sich die Preise für Blockbutter in Deutschland nochmals deutlich schwächer. Im europäischen Umfeld waren die Tendenzen ebenfalls schwächer. Exporte in Drittländer spielten durch den weiterhin deutlichen Preisabstand zwischen der EU und dem Weltmarkt nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle.

Folgt dem rasanten Höhenflug der Butterpreise nun ein Absturz? Können sich die Preise für Magermilchpulver erholen oder bleiben hier die Verwertungsmöglichkeiten schwach? Umfangreiche Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie in den Analysen zu den einzelnen Teilmärkten im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Andreas Gorn

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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