Deutschland | Eier | Großhandelspreise

Rasanter Preisanstieg für Eier im Herbst 2017

30.11.2017 (AMI) – Ausbrüche der Aviären Influenza und Funde des Insektizids Fipronil in Eiern hielten die Eiermärkte Europas 2017 in Atem. Insbesondere die seit Mitte des Jahres bekannt gewordenen Fipronil-Kontaminationen führten auf Großhandelsebene zu deutlichen Preisverschiebungen.

Am deutschen Eiermarkt ist die herbstliche Preisbefestigung deutlich über das saisonübliche Maß hinausgegangen. Sie übertraf sogar die Reaktionen auf die Vogelgrippe in den USA im Sommer 2015. Erst im Verlauf des Novembers flachte der Preisanstieg am Spotmarkt ab.

100 Eier aus der Bodenhaltung in der Gewichtsklasse M kosteten laut MEG-Preisfeststellung im Juli 6,96 EUR. Bis zum 2. November schnellte der Preis auf 13,03 EUR je 100 Eier hoch. Im November-Mittel behauptete sich der Preis bei 13,02 EUR.

Sie möchten mehr erfahren? Aktuelle Daten und Fakten rund um den deutschen und europäischen Eiermarkt finden Sie im Online-Dienst AMI Markt aktuell Eier.

Sie möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop und sichern Sie sich Ihren Zugang zum Expertenwissen.

Markt aktuell Eier ist eine Kooperation zwischen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH und der MEG - Marktinfo Eier & Geflügel aus dem Hause Eugen Ulmer KG.

Beitrag von Christian Alter

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Lebensmittel | Verbraucherpreise

Energie und Nahrungsmittel teurer

11.12.2017 (AMI) – Der Preisauftrieb in Deutschland hat seit Jahresbeginn zugenommen. Lag die Inflationsrate im Jahr 2016 noch bei sehr moderaten 0,5%, wird sie in diesem Jahr voraussichtlich 1,7% erreichen.  Mehr

Europa | Öle | Großhandelspreise

Palmöl belastet Pflanzenölpreise

08.12.2017 (AMI) – Die Pflanzenölpreise tendieren schwächer, besonders Palmöl verliert kräftig und zieht den Sektor mit nach unten.  Mehr

Europa | Getreide | Marktversorgung

Frankreich: Nachfrage nach Futtergetreide stetig

08.12.2017 (AMI) – Auch wenn die Nachfrage nach Futtergetreide noch immer vergleichsweise rege ist, findet Brotweizen nur für den Export Käufer, so können sich die Preise nicht nach oben bewegen, der Druck von den internationalen Börsenkursen ist zu groß.  Mehr