Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis sinkt weiter

04.10.2017 (AMI) – Auch wenn durchaus regionale Unterschiede zu erkennen sind, werden Schlachtschweine insgesamt in umfangreichen Mengen angeboten. Der Wegfall eines Schlachttages wirkt dabei zusätzlich verschärfend.

In Anbetracht des vergangenen Feiertages und des damit fehlenden Schlachttages wurde der empfohlene Vereinigungspreis um 3 Ct/kg auf nun 1,50 EUR/kg Schlachtgewicht abgesenkt. Teils werden Partien an Schlachtschweinen in Ermangelung kurzfristiger Vermarktungsmöglichkeiten geschoben.

Mit dem Monatswechsel und aufgrund des Feiertages gibt es moderate Nachfrageimpulse nach Schweinefleisch im Lebensmitteleinzelhandel. Andererseits wurden die Fleischteile wie Schinken und Nacken mit im Vergleich zu Bäuchen und Schultern zuletzt etwas stärkeren Preiszugeständnissen gelistet. Dies geschieht auch, da Rindfleisch mit den kühleren Temperaturen wieder etwas stärker in der Verbrauchergunst steigt.


Interessieren Sie sich für Informationen zu den europäischen Schlachtschweinemärkten? Diese finden Sie im Online-Dienst Markt aktuell Vieh und Fleisch. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Matthias Kohlmüller

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Lebensmittel | Verbraucherpreise

Energie und Nahrungsmittel teurer

11.12.2017 (AMI) – Der Preisauftrieb in Deutschland hat seit Jahresbeginn zugenommen. Lag die Inflationsrate im Jahr 2016 noch bei sehr moderaten 0,5%, wird sie in diesem Jahr voraussichtlich 1,7% erreichen.  Mehr

Europa | Öle | Großhandelspreise

Palmöl belastet Pflanzenölpreise

08.12.2017 (AMI) – Die Pflanzenölpreise tendieren schwächer, besonders Palmöl verliert kräftig und zieht den Sektor mit nach unten.  Mehr

Europa | Getreide | Marktversorgung

Frankreich: Nachfrage nach Futtergetreide stetig

08.12.2017 (AMI) – Auch wenn die Nachfrage nach Futtergetreide noch immer vergleichsweise rege ist, findet Brotweizen nur für den Export Käufer, so können sich die Preise nicht nach oben bewegen, der Druck von den internationalen Börsenkursen ist zu groß.  Mehr