Deutschland | Blattgemüse | Angebot

Wechsel von spanischer auf deutsche Ware bei Eissalat

11.05.2018 (AMI) – Noch tragen die auslaufenden Importe aus Spanien die Hauptlast an der Marktversorgung mit Eissalat. Das wird sich in den kommenden Wochen ändern, wenn die Ernte in den norddeutschen Anbauregionen stärker Fuß fasst.

In den frühen Anbaulagen Süddeutschlands hat die Ernte inzwischen stärker eingesetzt. Im nördlicheren Bundesgebiet wird ab der Monatsmitte Ware verfügbar werden, vorerst aber noch in begrenztem Rahmen. Die inländische Ware präsentiert sich, abgesehen von den ganz frühen Anbaustandorten im oberen Rheintal, meist noch etwas schwach gewickelt und leichtfallend, was die Position am Markt teilweise erschwert. Hier dehnt sich die Notierungsspanne im Großmarktbereich deshalb schon weiter nach unten. Im Zuge der erwarteten Angebotssteigerung aus dem inländischen Anbau in Richtung der 20. Woche schlagen die Preise einen abschwächenden Kurs ein.

Angesichts der saisonalen Übergangssituation und einer unsicheren Warenverfügbarkeit hat der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) zuletzt von größeren Verkaufsprogrammen abgesehen. Die höheren Einstandspreise des Handels für die momentan noch im Schwerpunkt gehandelte spanische Ware schlagen auch auf der Endverkaufsebene durch. Der durchschnittliche Verbraucherpreis ist in der 18. Woche nochmals gestiegen.

Behalten Sie die aktuellen Preisentwicklungen bei Eissalat und anderen Blattgemüsen mit dem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der Großmärkte verschafft Ihnen die wöchentliche Marktkommentierung am Mittwoch einen umfassenden Überblick. Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop.

Beitrag von Birgit Rogge

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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