Deutschland | Vieh & Fleisch | Marktprognose

Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im November 2017

30.10.2017 (AMI) – Fortgesetzte Preisschwächen für Schlachtkühe erwartet Im Oktober hat das Angebot an Schlachtkühen deutlich zugenommen, gerade im Süden Deutschlands gestaltete sich die Vermarktung häufig schwierig.

Darüber hinaus ist die Nachfrage eher verhalten, nicht selten wird von einem Überangebot berichtet. Entsprechend stehen die Kuhpreise seit Oktober zumeist deutlich unter Druck. Auch im November können weitere Preisschwächen nicht ausgeschlossen werden. Der Druck sollte sich mindern, wenn sich das Aufkommen im weiteren Monatsverlauf wieder normalisiert. Allerdings liegt der Schwerpunkt in der Nachfrage der Schlachtereien und des Lebensmitteleinzelhandels einseitig orientiert auf Jungbullen.

Anhaltend großes Schweineangebot

Nachdem der Schlachtschweinemarkt bereits im Oktober deutlich unter Druck stand, dürfte auch im November weiterhin ein umfangreiches Aufkommen an schlachtreifen Schweinen zur Verfügung stehen. Das große bis sehr große Angebot wird vermutlich meist zügig und reibungslos abfließen. Der jahreszeittypische Trend schwächerer Schweinepreise könnte im November außer Kraft gesetzt werden. Da im Oktober die Preise bereits sehr stark fielen, deutet vieles auf eine Verschnaufpause der Preise auf dem zuvor deutlich verminderten Niveau hin. Auch im Hinblick auf das Weihnachtsgeschäft sollten die ersten Preisfindungsgespräche durch stabile Schweinepreise gestützt werden.


Auf welche Marktverhältnisse sich die Erzeuger einstellen müssen, lesen Sie in der Vorschau der AMI.

Eine Marktanalyse mit Preisgrafik gibt es jeweils zu den Märkten:
• Jungbullen
• Schlachtkühe
• Schwarzbunte Nutzkälber
• Fleckviehkälber
• Schlachtschweine
• Ferkel
• Lämmer


Die vollständige und ausführliche Monatsvorschau zur Entwicklung an den Schlacht- und Nutzviehmärkten im November inklusive Grafiken finden Sie in unserem Online Dienst Markt aktuell Vieh & Fleisch unter Statistiken/Deutschland/Marktvorschau oder hier.

Beitrag von Dr. Tim Koch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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