Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis stabilisiert sich

25.03.2020 (AMI) – Nach den relativ umfangreichen Angebotsmengen, auch durch Panikverkäufe seitens der Mäster verursacht, hat sich das Aufkommen an Schweinen wieder verringert. Nun stehen sich Angebot an Schlachtschweinen und die Nachfrage seitens der Schlachtereien ausgeglichen gegenüber.

Die VEZG-Preisempfehlung blieb unverändert bei 1,89 EUR/kg SG. Der inländische Fleischabsatz ist zweigeteilt. Die Nachfrage aus der Gastronomie und aus dem „Außer-Haus-Bereich“ ist regelrecht eingebrochen. Schultern sind davon besonders stark betroffen. Im Inland hat die aktuelle Fleischnachfrage im Lebensmitteleinzelhandel seit vergangener Woche deutliche Impulse bekommen, die aber auch schon wieder abebben. Die Verschiffungen nach China nehmen in kleinen Schritten langsam wieder Fahrt auf.

Angebotsdruck im Handel mit Schlachtschweinen in der EU scheint sich zu legen. Einerseits ist das Angebot an schlachtreifen Tieren kleiner und gleichzeitig ist die Nachfrage seitens der Schlachtereien ungebremst hoch, insofern genügend Personal zur Verfügung steht. Andererseits ist die inländische Nachfrage nach Schweinefleisch und Wurstwaren in der EU in etlichen Ländern spürbar angestiegen. Ein Hauptgrund sind dafür sogenannte Hamster- oder Panikeinkäufe der Verbraucher, die Engpässe befürchten.


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Beitrag von Matthias Kohlmüller
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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