Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis sinkt weiter

06.05.2020 (AMI) – Der starke Preisdruck der vergangenen Wochen hat auch weiterhin Bestand. Obwohl das Angebot insgesamt etwas unter dem Niveau des Vorjahres liegt, gestaltet sich die Vermarktung immer schwieriger. Die Schlachtunternehmen ordern zumeist kleinere Stückzahlen, häufig lassen sich die Mengen dementsprechend nicht vollständig absetzen.

Selbst Überhänge sind inzwischen keine Seltenheit mehr und nehmen häufig Woche für Woche etwas zu. Entsprechend ist ein Ende dieser Entwicklung aktuell noch nicht in Sicht, die meisten Marktteilnehmer gehen von einer anhaltend schwierigen Lage aus.

Hauptproblem im Handel ist und bleibt auch weiterhin die Fleischvermarktung. Obwohl das Angebot generell eher etwas kleiner wird, bereitet der Absatz große Schwierigkeiten und die Preise stehen fast durchweg unter Druck. So gaben am Fleischgroßmarkt Hamburg Schinken innerhalb von drei Wochen rund 40 Ct/kg nach, der fehlende Export nach Italien macht sich hier stark bemerkbar. Auch Lachse wurden zuletzt circa 30 Ct/kg günstiger gehandelt als noch vor wenigen Wochen. Im Export nach China werden zudem fast wöchentlich niedrigere Preise aufgerufen.


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Beitrag von Dr. Tim Koch

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