Deutschland | Schweine | Handel

Deutliche Preissenkung am Schlachtschweinemarkt

07.01.2026 (AMI) – Zu Beginn des neuen Jahres wird der Schlachtschweinemarkt von großen Stückzahlen und hohen Schlachtgewichten bestimmt. Auch wenn die Überhänge zumindest in manchen Regionen etwas kleiner ausfallen als befürchtet, ist der Druck groß.

Die Situation in Spanien und die anhaltenden Absatzschwierigkeiten am Fleischmarkt verschärfen die Situation. Entsprechend folgt die VEZG den Forderungen der Schlachtunternehmen und senkt die Preisempfehlung auf 1,45 EUR/kg.

In den Bewerbungen des Einzelhandels ist zu Jahresbeginn Schweinefleisch sehr viel häufiger als andere Fleischarten zu finden. Es besteht nach den Feiertagswochen ein gewisser Auffüllbedarf des Lebensmitteleinzelhandels. Dennoch sind alle gefragten Teilstücke ausreichend verfügbar und Engpässe sind nicht festzustellen. Seitens der Verarbeitung wird allerdings weniger Ware nachgefragt als sonst um diese Jahreszeit. Die Herstellung von Fleischwaren läuft zurzeit noch nicht unter voller Auslastung, sondern mit verringerten Mengen an. Zudem drängt vermehrt kostengünstiges Schweinefleisch aus Spanien auf den deutschen Markt, was zu Druck führt.

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Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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