Deutschland | Schweine | Handel

Preissenkung am Schlachtschweinemarkt

10.06.2026 (AMI) – Nachdem die Forderungen der Schlachtunternehmen nach Preisnachlässen zuletzt immer mehr zugenommen haben, reagierte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften in der laufenden Woche mit einem deutlichen Rückgang.

Von Seiten der nachgelagerten Stufen werden insbesondere der sehr schwierige Fleischmarkt und die große innereuropäische Konkurrenz als Ursache genannt. Die Schlachtungen wurden deutlich reduziert, aus fast allen Regionen wird von Überhängen berichtet. Der Vereinigungspreis wird um 10 ct/kg auf 1,50 EUR/kg gesenkt.

Ähnlich wie in den Vorwochen ist der Handel mit Schweinefleisch aktuell mehr als ausreichend versorgt. Auf der Angebotsseite sind alle Teilstücke in großen Mengen verfügbar. Zusätzlich werden Fleischteile aus dem europäischen Umfeld preisgünstig angeboten. Dabei gibt es bei den Geschäften keine größeren Schwerpunkte, doch die gehandelten Warenmengen fallen eher gering aus. Entsprechend kommt es zu Überhängen bei Schweinefleisch. Außerdem kommt verstärkt Fleisch aus den Gefrier- und Kühllagern in den Handel, welches aufgrund des Datums der Einlagerung verkauft werden muss. Der Preisdruck nimmt zu.

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Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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