Deutschland | Schweine | Erzeugerpreise

Schlachtschweinepreis fällt

18.07.2018 (AMI) – Der deutsche Schlachtschweinemarkt gestaltet sich aktuell schwierig und häufig auch uneinheitlich. Einerseits ist das Angebot, wie schon seit Wochen, weiter klein. Zwar scheinen die Mengen regional zuzunehmen, dennoch wird das Vorjahresniveau fast überall deutlich unterschritten.

Andererseits hat der Druck im Laufe der Woche zugenommen. Große Schlachtunternehmen kündigten bereits im Vorfeld Hauspreise von 1,40 EUR/kg an, um den Problemen im Fleischhandel Rechnung zu tragen. Zugleich wurden die angefragten Mengen teilweise reduziert, obwohl das Angebot klein ist, reicht es für die herrschende Nachfrage doch aus.

Der Handel mit Schweinefleisch verläuft weiterhin ruhig und impulslos. Unter den Teilstücken finden sich allenfalls noch für Nacken und magere Bäuche halbwegs zügig Abnehmer, ansonsten verläuft die Vermarktung stockend. Dabei dominieren zwar stabile Preise, dennoch gibt es immer mal wieder kleinere Abschläge. Diese Entwicklung hält inzwischen seit mehreren Wochen an und hat für zunehmenden Druck auf den Handel gesorgt.


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Beitrag von Dr. Tim Koch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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