Deutschland | Blattgemüse | Angebot

Kopfsalat bleibt durch die Hitzewelle begrenzt verfügbar

26.07.2018 (AMI) – Die gegenwärtige Hitzeperiode und Trockenheit setzen den Blattgemüsen zu und machen die Produktion guter Qualitäten schwierig. Das Angebot an Kopfsalat aus dem deutschen Anbau ist deshalb weiterhin recht überschaubar.

Allerdings scheint das Ernteaufkommen im Süden und Westen, vor allem in den Gebieten mit bisher großen Angebotsdefiziten, wieder etwas zu steigen. In Verbindung mit den ferienbedingt gebremsten Absatzmöglichkeiten stellt sich hier die Marktversorgung insgesamt wieder entspannter dar. Deshalb behaupten sich die bisherigen Preise auch etwas schwerer. Allerdings bedeutet das nicht, dass sich die Marktlage komplett dreht. Denn die Erntemengen aus der deutschen Produktion werden angesichts der Hitze limitiert bleiben.

In der Rückschau auf die 29. Woche weist das GfK-Haushaltspanel auf keine wesentlichen Veränderungen auf der Endverkaufsebene hin. Der Absatz hat leicht zugelegt und die Verbraucherpreise haben sich auf einer etwas festeren Ebene eingespielt. Die Anzahl der Verkaufsaktivitäten im LEH bleibt begrenzt. In der 30. Woche finden laut AMI Aktionspreise im LEH 6 Werbeaktionen mit Preisen zwischen 49 und 69 Ct/St. statt, die angesichts der gegenwärtigen Angebotslage als recht niedrig einzustufen sind.

Behalten Sie mit unserem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse den Markt für Kopfsalat und andere Blattgemüse im Blick. Neben tagesaktuellen Abgabepreisen an den Großmärkten finden Sie dort einmal wöchentlich einen kurzen Kommentar zur aktuellen Marktlage. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop.

Beitrag von Anne Reifenhäuser

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Steinobst | Angebot

Hiesige Zwetschen fließen flüssig vom Markt ab

16.08.2018 (AMI) – Angesichts der guten Nachfrage ergibt sich für das deutsche Angebot an Zwetschen ein flüssiger Absatz. Hitze und Trockenheit hinterlassen in der Produktion aber zunehmend ihre Spuren. Insgesamt gesehen fällt das Angebot durch die kleineren Fruchtgewichte und den erhöhten Fruchtfall oftmals nicht so groß aus wie zunächst geschätzt.  Mehr

Deutschland | Gemüse | Strukturdaten

Obst & Gemüse - Vom Feld zum Konsumenten

13.08.2018 (AMI) – Nach Abzug von Ernteverlusten standen dem deutschen Markt in den vergangenen Jahren rund 4,7 Mio. t Obst und Gemüse aus der Inlandsproduktion und knapp 8,0 Mio. t Frischware aus Importen zur Verfügung. Wie diese Mengen zum Konsumenten gelangen, und welche Wertschöpfung auf den einzelnen Marktstufen erreicht wird, wird in der hier vorgestellten Warenstromanalyse untersucht.  Mehr

Europa | Kernobst | Erzeugung

Spitzenernte bei EU-Äpfeln, noch Abstriche durch Trockenheit?

09.08.2018 (AMI) – Es gibt reichlich Äpfel und Birnen. Dies ist das Ergebnis des diesjährigen Prognosfruit Kongresses in Warschau, auf dem traditionell die Ernteschätzung für die anlaufende Kernobstsaison 2018/19 vorgestellt wird. Mit 12,6 Mio. t Äpfel wird das bisherige Spitzenergebnis aus dem Jahr 2014 leicht überschritten. Experten hatten nach dem Ausfalljahr 2017 sogar ein Volumen von 13 Mio. t Äpfel befürchtet, das aber durch eine schwache Befruchtung der Blüten, einem starken Fruchtfall im Juni und dann durch die monatelange Trockenheit nicht eintreten wird.   Mehr