Deutschland | Zitrusfrüchte | Handel

Mehr Schwung bei Orangen?

09.02.2018 (AMI) – Endlich spielt die Witterung mit. Die frostigen Temperaturen sprechend nun für den Konsum von Orangen. Allerdings fließt die Ware nach wie vor nur recht zögerlich vom Markt ab. Außerhalb von Aktionen oder auch beim Fach- und ambulanten Handel finden die Zitrusfrüchte wenig Beachtung.

Damit sind den Preisforderungen der spanischen Anbieter auch deutliche Grenzen gesetzt. Die Ketten sind derzeit nicht bereit die Forderungen zu bewilligen. Das Angebot an Navelina ist soweit vermarktet und es dominieren inzwischen Lane Late und andere Spätsorten. Mit dem Sortenwechsel fehlt es bei den Legegrößen an dicken Früchten. Für die kommenden Wochen wird hier mit einem erheblichen Preisaufschlag gerechnet. In den Supermärkten wird davon aber wenig zu spüren sein, denn hier verzichten die Anbieter eher auf die Premiumgrößen. Die großen Früchte werden vor allem über die Großmärkte platziert. Allerdings besteht seitens der abnehmenden Hand auch hier immer weniger Bereitschaft die schwer zu vermarktende Ware aufzunehmen.

Behalten Sie mit dem Onlinedienst Markt aktuell Obst den Überblick über die tägliche Entwicklung der Großhandelsabgabepreise bei Zitrusfrüchten und anderen Obstarten. Sie sind noch kein Kunde? Sichern Sie sich hier Ihren persönlichen Zugang zu unseren Marktinformationen.

Beitrag von Gabriele Held

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Steinobst | Angebot

Hiesige Zwetschen fließen flüssig vom Markt ab

16.08.2018 (AMI) – Angesichts der guten Nachfrage ergibt sich für das deutsche Angebot an Zwetschen ein flüssiger Absatz. Hitze und Trockenheit hinterlassen in der Produktion aber zunehmend ihre Spuren. Insgesamt gesehen fällt das Angebot durch die kleineren Fruchtgewichte und den erhöhten Fruchtfall oftmals nicht so groß aus wie zunächst geschätzt.  Mehr

Deutschland | Gemüse | Strukturdaten

Obst & Gemüse - Vom Feld zum Konsumenten

13.08.2018 (AMI) – Nach Abzug von Ernteverlusten standen dem deutschen Markt in den vergangenen Jahren rund 4,7 Mio. t Obst und Gemüse aus der Inlandsproduktion und knapp 8,0 Mio. t Frischware aus Importen zur Verfügung. Wie diese Mengen zum Konsumenten gelangen, und welche Wertschöpfung auf den einzelnen Marktstufen erreicht wird, wird in der hier vorgestellten Warenstromanalyse untersucht.  Mehr

Europa | Kernobst | Erzeugung

Spitzenernte bei EU-Äpfeln, noch Abstriche durch Trockenheit?

09.08.2018 (AMI) – Es gibt reichlich Äpfel und Birnen. Dies ist das Ergebnis des diesjährigen Prognosfruit Kongresses in Warschau, auf dem traditionell die Ernteschätzung für die anlaufende Kernobstsaison 2018/19 vorgestellt wird. Mit 12,6 Mio. t Äpfel wird das bisherige Spitzenergebnis aus dem Jahr 2014 leicht überschritten. Experten hatten nach dem Ausfalljahr 2017 sogar ein Volumen von 13 Mio. t Äpfel befürchtet, das aber durch eine schwache Befruchtung der Blüten, einem starken Fruchtfall im Juni und dann durch die monatelange Trockenheit nicht eintreten wird.   Mehr