Deutschland | Fruchtgemüse | Preise

Preise für Tomaten haben Talsohle durchschritten

30.08.2018 (AMI) – Nachdem Tomaten wochenlang in großen Mengen und zu niedrigen Preisen verfügbar waren, ist das Angebot nun in weiten Teilen Westeuropas zurückgegangen. Damit sind die Preise auf der Erzeuger- und Großhandelsebene deutlich gestiegen.

Bei Tomaten konnten die Verbraucher seit Wochen zu niedrigen Preisen aus dem Vollen schöpfen. Dies betraf vor allem die normalgroßen Rispentomaten sowie lose und Fleischtomaten. Ende August zeichnet sich jedoch eine Preiswende bei Tomaten ab. An den Veilingen des Beneluxraumes ziehen die Preise jetzt deutlich an. Die Bestände sind abgebaut und auch aus der laufenden Produktion stehen nun geringere Mengen zur Verfügung. Produzenten und Vermarkter erwarten auch in der kommenden Woche kleinere Erntemengen, was durchaus für einen stabilen bis anziehenden Preisverlauf spricht.

An den Großmärkten setzt sich der festere Preistrend seit dem Wochenstart deutlicher durch. Im Einzelhandel wird dies meist erst zeitversetzt sichtbar. So sind die Preise auf den vorgelagerten Handelsstufen aktuell nach wie vor günstig. Rispentomaten aus dem Beneluxraum werden in der letzten Augustwoche zwischen 0,77 und 1,29 EUR/kg beworben, deutsche Rispentomaten setzen ab 1,49 EUR/kg ein.


Behalten Sie die aktuellen Preisentwicklungen bei Tomaten und anderen Fruchtgemüsen mit dem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der deutschen Großmärkte verschafft Ihnen die wöchentliche Marktkommentierung am Mittwoch einen umfassenden Überblick. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum AMI Expertenwissen.



Beitrag von Gabriele Held

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Login

Das könnte Sie auch interessieren

Europa | Zwiebelgemüse | Ernte

Kleinste EU Zwiebelernte seit 2006

16.11.2018 (AMI) – Die europäische Zwiebelbranche steht vor einer großen Herausforderung. Besonders im Westen sorgte die Dürre dieses Sommers für eine sehr kleine Ernte, aber auch in fast allen anderen Gebieten fiel die Ernte unterdurchschnittlich aus. In der zweiten Saisonhälfte wird man verstärkt auf Importe zurückgreifen müssen. Der größte Unsicherheitsfaktor bei der Saisonbeurteilung ist die Haltbarkeit der Zwiebeln im Lager.   Mehr

Deutschland | Blattgemüse | Angebot

Schwieriger Saisonstart bei spanischem Eissalat

15.11.2018 (AMI) – Nach dem Ende der mitteleuropäischen Angebotssaison bei Eissalat kann die spanische Produktion den Anschluss in der Versorgung der europäischen Märkte nur schwer herstellen. Das Wachstum der Kulturen hat sich verzögert, so dass das Angebot an Standardgewichten begrenzt ist. Die knappere Marktversorgung zeigt sich bereits in der Preisentwicklung.  Mehr

Deutschland | Zitrusfrüchte | Marktversorgung

Orangen rücken nun in den Vordergrund

08.11.2018 (AMI) – Da aus Spanien größere Mengen an Navelina-Orangen für den Export bereitstehen, steigt der Druck auf der Angebotsseite – vor allem bei den kleinen Kalibergrößen. Denn auch die Bestände aus Übersee fallen für den Saisonstand noch hoch aus und Preiszugeständnisse prägen den Verkauf.  Mehr