Deutschland | Fruchtgemüse | Preise

Preisdruck bei Salatgurken kommt noch nicht bei Verbrauchern an

20.12.2018 (AMI) – Der Markt bei Salatgurken steht weiterhin unter Druck. Umfangreiche Ankünfte aus Spanien und Griechenland drücken die Preise an den deutschen Großmärkten. Dabei liegen die durchschnittlichen Großhandelsabgabepreise Mitte der 51. Woche in weiter Spanne.

Im Vergleich zur Vorwoche ist der durchschnittliche Großhandelsabgabepreis für spanische Salatgurken in der Sortierung 400-500g um fast 26 % zurückgegangen. Zuletzt waren Salatgurken um diese Zeit im Jahr 2015 billiger. Voraussichtlich hält der Preisrückgang noch an, denn im spanischen Ursprung sind die Erzeugerpreise seit der Vorwoche weiter gesunken. In Almeria lagen die Erzeugerpreise Mitte der 51. Woche rund 19 % unter dem Niveau der Vorwoche. Bei den Verbrauchern in Deutschland kommt der Preisrückgang bislang noch nicht so recht an. In der 50. Woche mussten sie mit 0,75 EUR/St. sogar etwas mehr bezahlen als in der Woche zuvor. Gegenüber dem Vorjahr lag der durchschnittliche Verbraucherpreis rund 6 % höher. Entsprechend war auch die Nachfrage zuletzt etwas schwächer als im Vorjahr.

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Beitrag von Michael Koch
Marktexperte Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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