Deutschland | Kohlgemüse | Angebot

Pflanzlücken begrenzen Broccoliangebot

12.03.2026 (AMI) – Die Zeit der hohen Angebotsmengen an Broccoli ist vorerst vorbei. Vergangene Woche standen dem Markt noch ausreichende Mengen an Broccoli zur Verfügung, doch inzwischen wird das Angebot knapper. Der Lebensmitteleinzelhandel behielt in der 11. Woche vorerst seine hohe Werbeintensität bei.

Langsam machen sich die Spätfolgen der widrigen Witterung in Spanien und Italien vor einigen Wochen bemerkbar und die Warendecke bei Broccoli wird dünner. Zum einen werden langsam Regenschäden sichtbar und zum anderen konnte teils während der zahlreichen Niederschläge nicht wie geplant nachgepflanzt werden, was sich nun bemerkbar macht und die Preise steigen lässt. An den deutschen Großmärkten kostete spanischer Broccoli in der 11. Woche mit durchschnittlich 2,06 EUR/kg wieder 5 % mehr als noch in der Vorwoche. Das Preisniveau auf Verbraucherebene lag zuletzt auf vergleichbarer Höhe wie in der Vorjahreswoche.

Hohe Webeaktivität trotz rückläufiger Angebotsmengen

Auch bei Broccoli haben die zahlreichen Angebotsaktionen im vergangenen Monat die Nachfrage gepusht. In der 11. Woche setzte der LEH noch eine Schippe drauf, so dass nach 15 Aktionen in der Vorwoche in der 11. Woche 20-mal mit dem grünen Feinkohl geworben wurde. Konventioneller Broccoli aus Spanien oder Italien wurde dabei im Schwerpunkt für 2,00 EUR/kg beworben.

Behalten Sie die aktuellen Preisentwicklungen bei Broccoli und anderen Gemüsearten mit dem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der deutschen Großmärkte und Erzeugermärkte verschafft Ihnen die wöchentliche Marktkommentierung am Mittwoch einen umfassenden Überblick. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum AMI-Expertenwissen.

Beitrag von Lisa Buddrus
Produktmanagerin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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