Europa | Getreide | Preise

Frankreichs Weizen verliert an Wettbewerbsfähigkeit

18.05.2017 (AMI) – Die Befestigung des Euro und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die verschiedenen Getreidepreise ist in dieser Woche am französischen Kassamarkt deutlich sichtbar. Exportgetreide verlieren aufgrund der schwindenden Wettbewerbsfähigkeit an Wert.

Die Weizenpreise am französischen Kassamarkt weisen gegenüber Vorwoche ebenfalls schwache Tendenz auf, folgen damit der Terminkursentwicklung aber nur zum Teil. Während in Paris die Notierungen gegenüber Vorwoche 3 EUR/t verloren, waren es am Kassamarkt franko 2 EUR/t und fob Mosel sogar nur 1 EUR/t. Dort wurden zuletzt 151 EUR/t für alterntige Ware genannt, franko Rouen 156 EUR/t. Druck auf die Weizenpreise übt vor allem der feste Euro, der zuletzt die Marke von 1,11 USD erstmals seit 7 Monaten wieder übersprang. Das bremst allerdings die Exporthoffnungen massiv, die in den vergangenen Wochen in Frankreich für positive Stimmung sorgten. So war Frankreich beim jüngsten Zuschlag über 295.000 t Weichweizen Richtung Ägypten nicht dabei, allerdings erstmals wieder umfangreich Weizen aus den USA, der einen Anteil von 115.000 t erlangte. Jeweils 60.000 t liefern Russland und die Ukraine und immerhin 60.000 t werden aus Rumänien kommen. Auch in der aktuellen Ausschreibung über 92.000 t Richtung Tunesien sehen die französischen Exporteure wenig Chancen.

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Beitrag von Wienke von Schenck

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

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27.11.2017 (AMI) – Der Index der AMI für deutsche Agrarrohstoffe hat im November leicht um 0,2 % nachgegeben. Im Oktober hatte der Rückgang gegenüber September 1,0 % betragen. Trotzdem liegt der Index mit 135,4 Punkten um knapp 10 % über dem Vorjahreswert. Im Dezember ist mit einer abgeschwächten Preisentwicklung bei Rohmilch und Schlachtschweinen zu rechnen.  Mehr

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01.10.2017 (AMI) – Der Einkauf deutscher Agrarrohstoffe ist für Handel und Verarbeiter im September vergleichsweise teuer geblieben. Der AMI-Index verharrte bei knapp 137 Punkten und übertraf damit den Vorjahreswert um rund 17 %. Vor allem der stark im Preis gestiegene Rohstoff Milch hat den Index in die Höhe getrieben. Die Aussichten für den Oktober sind jedoch uneinheitlich.  Mehr

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01.09.2017 (AMI) – Angetrieben von einem verstärkten Preisanstieg für Rohmilch ist der Index für Agrarrohstoffe in Deutschland auf knapp 137 Punkte geklettert. Unterstützt wurde der Aufschwung im August durch deutlich steigende Preise für Jungbullen und stabile Preise für Schlachtschweine. Dagegen stehen die Märkte für Getreide und Ölsaaten aufgrund der weltweit reichlichen Versorgung weiterhin unter Druck.  Mehr

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