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USA: Überwiegend gesteigerte Produktion

13.06.2025 (AMI) – Die Milcherzeugung in den USA ist im April weiter gestiegen. Der zusätzlich anfallende Rohstoff wurde vorwiegend in die Herstellung von fetthaltigen Milchprodukten gelenkt.

Die Milchviehbetriebe in den Vereinigten Staaten von Amerika erzeugten im April 2025 knapp 8,8 Mio. t Milch und damit 1,5 % mehr als im Vorjahresmonat. Damit hat sich der Aufwärtstrend weiter fortgesetzt und sich gleichzeitig der Vorsprung gegenüber dem Vorjahr weiter vergrößert. In der Summe der ersten vier Monate von 2025 lieferten die US-amerikanischen Landwirte rund 34,5 Mio. t Milch an die Molkereien. Bereinigt um den Schalttag im Februar 2024 waren das insgesamt 1,0 % mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Die zusätzlich anfallende Milch wurde im ersten Jahresdrittel von 2025 vorrangig in die Produktion von fetthaltigen Milchprodukten gelenkt. So weiteten die USA unter anderem ihre Käseerzeugung von Januar bis April 2025 schalttagsbereinigt um 1,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Auch die Butterproduktion verzeichnete einen Zuwachs. Im April legte diese nochmals um 3,9 % zu, sodass in der Kumulation der ersten vier Monate rund 4,7 % mehr Ware hergestellt wurde als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das prozentual größte Plus konnte hingegen bei Vollmilchpulver beobachtet werden. Mit einer Produktionsmenge von 22.200 t in der Summe von Januar bis April ist das Volumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu um ein Drittel gestiegen.

Wie hat sich die Milchanlieferung in den milchreichsten Bundesstaaten der USA entwickelt? Und wie entwickelten sich die US-Preise für Magermilchpulver im Vergleich zu den Wettbewerbern am Weltmarkt? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.
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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft
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