Welt | Milch & Milchprodukte | Marktprognose

Globales Handelsvolumen leicht rückläufig

20.06.2025 (AMI) – Die FAO prognostiziert für das Jahr 2025 ein weiteres Wachstum der weltweiten Milcherzeugung. Gleichzeitig dürfte die schwächer als erwartet ausfallende Nachfrageerholung in Kombination mit steigenden Preisen die Handelsaktivitäten am Weltmarkt einschränken.

Der Welthandel mit Milchprodukten wird den Prognosen der FAO zufolge im Jahr 2025 auf 85,6 Mio. t (in Milchäquivalent) zurückgehen. Gegenüber dem Vorjahr würde dies einen Rückgang um 0,8 % bedeuten. Grund für die Abschwächung der Handelsaktivitäten dürfte laut FAO vor allem die geringer als erwartete Milchproduktion sowie höhere internationale Preise sein. Darüber hinaus dürften Handelsunsicherheiten und eventuelle Änderungen in der Handelspolitik bei wichtigen Marktteilnehmern die Aussichten dämpfen.

Die chinesische Importnachfrage hat sich nach drei Jahren des Rückgangs wieder erholt. Die FAO prognostiziert für das Jahr 2025 im Vorjahresvergleich einen Importzuwachs von 4,0 % in China. Zudem dürften die Importe anderer führender südostasiatischer Länder wie den Philippinen, der Republik Korea und Vietnam steigen. Diese Steigerungen werden jedoch nicht ausreichen, um den erwarteten Importrückgang in Algerien, Indonesien, Malaysia und einigen Ländern des Nahen Ostens auszugleichen. Auch in der EU-27 werden die Einfuhren von Milchprodukten aufgrund der leicht erhöhten Milchproduktion und der Aufwertung des Euros zurückgehen.

Wie wird sich der Weltmilchmarkt im Detail entwickeln? Und welche Länder werden dabei voraussichtlich die Wachstumsmotoren sein? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft
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