AMI-Rohstoffindex im Juli unter Druck
Nach dem Preisrückgang zu Monatsbeginn verlief der Schlachtschweinemarkt im Juli weitgehend stabil. Die ruhige Nachfrage in der Ferienzeit trifft auf ein begrenztes Angebot. Auch im August werden konstante Preise erwartet. Bei Rindern hielten die Aufschläge zunächst an, trotz hoher Preise. Gegen Monatsende mehrten sich jedoch Forderungen nach Preisabschlägen – eine ruhigere Marktlage mit fallenden Preisen ist im August wahrscheinlich.
Getreide- und Rapspreise tendierten im Juli schwächer. Der Handel stockte mangels Impulsen, die Abgabebereitschaft der Erzeuger blieb gering. Die Wintergerstenernte ist nahezu abgeschlossen, bei Erträgen zeigt man sich zufrieden. Sorgen bestehen hingegen bei Weizen und Raps. Ernteverlauf, Wetter und Qualitäten werden den weiteren Preisverlauf maßgeblich beeinflussen.
Am Milchmarkt prägte die Ferienzeit das Geschehen. Industrierahm und Magermilchkonzentrat gaben preislich nach. Während die Nachfrage nach Formbutter etwas schwächer war, blieb der Käsemarkt ausgeglichen. Pulvermärkte zeigten sich ruhig, Erzeugerpreise stiegen im Juni nur noch leicht. Für die kommenden Monate wird mit stabilen bis leicht festeren Erzeugerpreisen gerechnet.
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Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau
Tel. (0228) 33805-350
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