Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

AMI-Rohstoffindex rutscht im November weiter ab

27.11.2025 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im November 2025 weiter zurück. Sinkende Erzeugerpreise für Milch und Schweine belasteten den Index erneut.

Die Milchanlieferung blieb ungewöhnlich hoch, was das Angebot an den Märkten erhöhte. Während sich Magermilchkonzentrat stabilisierte, gaben die Preise für Rahm nach. Butter blieb gefragt, und der Käsemarkt zeigte sich belebt, wobei sich der Preisrückgang verlangsamte. Insgesamt wird ein spürbarer Rückgang der Milcherzeugerpreise erwartet.

Bei Schlachtschweinen führte ein Überangebot zu erneuten Preisrückgängen. Der Markt für Schlachtrinder entspannte sich hingegen, da der Angebotsdruck bei Kühen nachließ und die Preise für Jungbullen stabil blieben.

Am Getreidemarkt konnten sich die Preise im Monatsvergleich leicht befestigen. Brotweizen, Brotroggen und Futterweizen legten leicht zu, während Braugerste weiterhin unter Druck stand. Raps zeigte sich stabil, trotz schwacher Vorgaben von den Terminmärkten.

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Beitrag von Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau
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AMI-Rohstoffindex stabilisiert sich im März

31.03.2026 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex legte im März 2026 leicht zu und stieg von 122,0 auf 125,7 Punkte. Damit konnte sich der Index nach acht Rückgängen in Folge erstmals wieder behaupten. Ausschlaggebend waren vor allem festere Erzeugerpreise für Getreide, Raps und Schlachtschweine, während sich der Druck von der Milchseite allmählich abschwächte.   Mehr

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AMI-Rohstoffindex gibt im Februar weiter nach

02.03.2026 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im Februar 2026 weiter nach. Der Index sinkt damit den achten Monat in Folge. Belastend wirkten vor allem weiter rückläufige Erzeugerpreise bei Milch.   Mehr

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AMI-Rohstoffindex setzt Abwärtstrend im Januar fort

31.01.2026 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im Januar 2026 weiter nach und sank von 130,6 auf 124,9 Punkte. Das entspricht einem Minus von 4,4 % gegenüber Dezember. Belastend wirkten vor allem rückläufige Erzeugerpreise bei Milch und Schweinen. Bei Getreide und Ölsaaten zeigte sich insgesamt ein gemischtes Bild: Brotweizen und Körnermais tendierten leicht fester, Futtergerste und Raps gaben nach.   Mehr

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19.12.2025 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im Dezember 2025 weiter nach. Sinkende Erzeugerpreise für Milch und Schweine belasteten den Index erneut.   Mehr

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03.11.2025 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im Oktober 2025 weiter deutlich nach. Vor allem rückläufige Erzeugerpreise für Milch und Schweine belasteten den Index.   Mehr