Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

AMI-Rohstoffindex rutscht im Dezember weiter ab

19.12.2025 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im Dezember 2025 weiter nach. Sinkende Erzeugerpreise für Milch und Schweine belasteten den Index erneut.

Die Milchanlieferung in Deutschland ist im Dezember, auch saisonal bedingt, weiter gestiegen und lag dabei anhaltend über dem Vorjahresniveau. Die außergewöhnlich hohen Milchmengen und die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage übten Druck auf die Rohstoff- und Produktmärkte aus. Die Erzeugerpreise für Kuhmilch werden im Zuge der anhaltend schwächeren Preisentwicklungen an den Verarbeitungsmärkten in den kommenden Monaten weiter deutlich zurückgehen.

Im Dezember war der Schlachtschweinemarkt einerseits durch ein großes Angebot und andererseits durch eine rege Nachfrage gekennzeichnet. Die Auszahlungspreise konnten sich zuletzt auf niedrigem Niveau behaupten. Bei Schlachtrindern war das Angebot im Verhältnis zur Nachfrage ausreichend.

Der Getreidemarkt entwickelte sich weiter zweigeteilt. Am Brotgetreidemarkt gaben die Preise im Monatsvergleich nach. Dagegen war Futtergetreide gefragter und die Preise konnten sich behaupten. Gleiches galt auch für den Rapsmarkt. Hier konnten sich die Preise leicht befestigen.

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Beitrag von Leif Erik Rehder
Bereichsleiter Pflanzenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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AMI-Rohstoffindex kann sich im April 2026 behaupten

29.04.2026 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex stabilisierte sich im April 2026 und hielt sein Niveau. Stützend wirkten vor allem festere Preise bei Raps sowie stabile Entwicklungen am Schweinemarkt, während der Druck von der Milchseite nachließ. Belastend wirkten hingegen schwächere Rinder- und Brotgetreidepreise.   Mehr

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AMI-Rohstoffindex gibt im Februar weiter nach

02.03.2026 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im Februar 2026 weiter nach. Der Index sinkt damit den achten Monat in Folge. Belastend wirkten vor allem weiter rückläufige Erzeugerpreise bei Milch.   Mehr

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AMI-Rohstoffindex setzt Abwärtstrend im Januar fort

31.01.2026 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im Januar 2026 weiter nach und sank von 130,6 auf 124,9 Punkte. Das entspricht einem Minus von 4,4 % gegenüber Dezember. Belastend wirkten vor allem rückläufige Erzeugerpreise bei Milch und Schweinen. Bei Getreide und Ölsaaten zeigte sich insgesamt ein gemischtes Bild: Brotweizen und Körnermais tendierten leicht fester, Futtergerste und Raps gaben nach.   Mehr

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AMI-Rohstoffindex rutscht im November weiter ab

27.11.2025 (AMI) – Der von der AMI ermittelte deutsche Agrarrohstoffindex gab im November 2025 weiter zurück. Sinkende Erzeugerpreise für Milch und Schweine belasteten den Index erneut.   Mehr