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Deutsches Angebot an Broccoli steigt zügig

05.06.2026 (AMI) – Inzwischen beginnt die Broccoliernte in Norddeutschland, sodass rasch flächendeckend deutscher Broccoli zur Verfügung steht und Importe in den Hintergrund drängt. Infolge des steigenden deutschen Angebots geben die Preise nach.

Mit dem nun einsetzenden Erntebeginn in Norddeutschland weitet sich das deutsche Broccoli-Angebot deutlich aus. Damit stehen zunehmend Mengen aus allen relevanten Anbauregionen des Landes zur Verfügung, sodass spanische Importe zügig an Bedeutung verlieren und vom Markt verdrängt werden. Das rasch wachsende inländische Angebot sorgt für spürbaren Preisdruck. Deutscher, loser Broccoli wird in der laufenden 23. Woche auf Großhandelsebene zu 2,22 EUR/kg gehandelt und liegt damit 12 % unter dem Vorwochenniveau und 11 % unter dem Wochenmittel der Jahre 2023 bis 2025.

Nachfrage zuletzt überdurchschnittlich

Die Nachfrage im Lebensmitteleinzelhandel hat sich zuletzt zwar leicht abgeschwächt, bewegt sich jedoch weiterhin deutlich über dem Wert der 22. Kalenderwoche der vergangenen Jahre. In der aktuellen 23. Woche wird Broccoli laut AMI-Aktionspreise im LEH 4-mal beworben. Dabei entfällt lediglich eine Aktion auf konventionelle Ware aus deutscher Erzeugung, während 3-mal Bio-Broccoli beworben wird, jeweils zu einem Aktionspreis von 8,30 EUR/kg.

Behalten Sie die aktuellen Preisentwicklungen bei Broccoli und anderen Gemüsearten mit dem Onlinedienst Markt aktuell Gemüse täglich im Blick. Neben den Preismeldungen der deutschen Großmärkte und Erzeugermärkte verschafft Ihnen die wöchentliche Marktkommentierung am Mittwoch einen umfassenden Überblick. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten im Shop und sichern Sie sich noch heute Ihren Zugang zum AMI-Expertenwissen.

Beitrag von Lisa Buddrus
Produktmanagerin Gartenbau

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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