Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinepreis gibt nach

19.11.2025 (AMI) – Im Vergleich zur Nachfrage stehen in vielen Regionen reichlichere Stückzahlen an Schlachtschweinen zur Vermarktung an. Von Seiten der Schlachtunternehmen wurden vermehrt Preisrücknahmen gefordert.

Aus Sorge, dass die Schlachtaktivitäten zurückgenommen werden und die geringen Überhänge noch weiter steigen, wurde der von der VEZG empfohlene Preis auf 1,60 EUR/kg Schlachtgewicht zurückgenommen. Damit wird auf eine Belebung der Nachfrage gehofft, damit vor den Feiertagen zum Jahresende der Angebotsdruck entfällt.

Im Verhältnis zur immer noch hinter den Erwartungen zurückbleibenden Nachfrage stehen in den Geschäften mit Schweinefleisch umfangreiche Mengen auf der Angebotsseite an. Auch die vom Einzelhandel aktuell gefahrenen Verkaufsaktionen werden nicht so gut angenommen, wie sonst üblich. Bei manchen größeren Bestellungen bremsen auch Kapazitätsgrenzen in der Produktion und bei der Verarbeitung den Handel aus. Dennoch werden die meisten Teilstücke stetig und zu unveränderten Preisen abgenommen. Ausnahmen bilden aktuell Lachse und Nacken, welche teilweise auch zu günstigeren Konditionen angeboten werden. Insgesamt sind die Preise selten ein Thema für Diskussionen in den Verhandlungen unter den Marktbeteiligten.

Haben Sie Interesse am europäischen Schlachtschweinemarkt? Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Fleischwirtschaft PLUS. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Mechthild Cloppenburg
Marktexpertin Fleischwirtschaft
Druckversion als PDF öffnen

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Raps | Marktprognose

Komfortable Rapsbilanz – Erzeugerpreise ziehen an

12.02.2026 (AMI) – Die Rapserzeugung bleibt auf Rekordniveau, doch die Vorräte wachsen langsamer. Gleichzeitig stützt der Ölsaatenkomplex die Pariser Notierungen. Auch die deutschen Erzeugerpreise ziehen an.   Mehr

Deutschland | Butter | Nachfrage

Butter anhaltend rege nachgefragt

12.02.2026 (AMI) – Der Absatz von Formbutter bewegte sich Mitte Februar, bei unveränderten Preisen, fortgesetzt auf einem hohen Niveau.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Soja im Aufwind – Raps zieht mit

11.02.2026 (AMI) – Die Sojabohnenkurse zogen deutlich an, unterstützt von US-Exporten und einer starken Inlandsnachfrage. Raps profitierte davon ebenso wie von festeren Rohölpreisen und einer starken Verarbeitungsdynamik in Kanada.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinemarkt zunehmend ausgeglichener

11.02.2026 (AMI) –Wie schon in den vergangenen Wochen nehmen die Überhänge an Schlachtschweinen stetig weiter ab. Teilweise gibt es zwar noch Überhänge, aus immer mehr Regionen wird aber von ausgeglichenen Marktverhältnissen berichtet.   Mehr

Welt | Rohmilch | Erzeugung

Milchangebot in Drittländern 2025 deutlich über Vorjahr

06.02.2026 (AMI) – Im Jahr 2025 wies die Milcherzeugung in den bedeutendsten Drittstaaten einen Aufwärtstrend auf. Insbesondere in den USA und in Argentinien wurde mehr Milch produziert als im Vorjahr. Lediglich in Australien zeigte die Anlieferung eine leicht rückläufige Entwicklung, allerdings ausgehend von einem vergleichsweise hohen Vorjahresniveau.   Mehr

Deutschland | Milchdauerwaren | Preise

Vollmilchpulverpreise mit leichten Impulsen

06.02.2026 (AMI) – Der Markt für Vollmilchpulver hat sich Anfang Februar, nach der vorherigen langen ruhigen Phase, belebt. Das deutlich reduzierte Preisniveau dürfte das Kaufinteresse neu geweckt haben.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Mais

Maiskurse ohne klare Richtung

05.02.2026 (AMI) – Neue Leitlinien zur US-Biokraftstoffpolitik stützen Mais in Chicago, doch das reichliche globale Angebot begrenzt den Auftrieb. In Paris fehlen eigenständige Impulse.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Milcherzeugerpreise weiter unter Druck

05.02.2026 (AMI) – Im Dezember setzte sich der Rückgang der Preise für konventionell erzeugte Milch fort. Grund dafür war der vorangegangene Preisverfall an den Produktmärkten, der durch das hohe Rohstoffaufkommen ausgelöst wurde. Für eine nachhaltige Erholung des Marktes ist jedoch eine spürbare Entlastung des Angebotsdrucks erforderlich.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Anstieg der Milchmengen setzt sich fort

05.02.2026 (AMI) – Die bundesweite Milchanlieferung legte im Januar kontinuierlich zu und bewegte sich dabei anhaltend deutlich über dem Vorjahresniveau.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Schlachtschweinemarkt immer ausgeglichener

04.02.2026 (AMI) – Im Vergleich mit den Vorwochen lässt der Angebotsdruck im Handel mit Schlachtschweinen nun doch deutlich nach. Aus einigen Regionen wird über annähernd ausgeglichene Marktverhältnisse berichtet. Seitens der Schlachtunternehmen werden fortlaufend Tiere abgenommen.   Mehr