Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Milchanlieferung nimmt weiter zu

08.01.2026 (AMI) – Im Dezember befanden sich die Milchmengen in Deutschland weiterhin auf einem für diese Jahreszeit hohen Niveau. Das umfangreiche Rohstoffangebot setzte die Preise über den Jahreswechsel unter Druck. Mit Beginn des neuen Jahres ist mit einer Belebung des Marktes und wieder anziehenden Preisen zu rechnen.

Das bundesweite Milchaufkommen stieg im Dezember weiter an und lag dabei anhaltend über dem Niveau der Vorjahre. Laut Schnellberichterstattung der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) wurde in der 52. Kalenderwoche rund 0,4 % mehr Rohstoff an die Molkereien geliefert als in der Woche zuvor. Die Menge der Vorjahreswoche wurde dabei um 6,8 % übertroffen. Insgesamt ergab sich dadurch in der Jahresbetrachtung für 2025 eine Mehrmenge von 1,2 % gegenüber dem Jahr 2024. In Frankreich stieg die Milchanlieferung im Verlauf des Dezembers ebenfalls an. In der 52. Kalenderwoche fiel der Zuwachs allerdings gedämpfter aus als in den Wochen zuvor. Die erfassten Milchmengen lagen in der letzten Woche des Jahres lediglich um 0,1 % über denen der Vorwoche. Gleichzeitig wurde die Vorjahreslinie um 5,7 % anhaltend deutlich übertroffen.

Wie entwickelten sich die Preise für Rohmilch am Spotmarkt? Und wie gestaltete sich die Lage an den deutschen Rohstoff- und Produktmärkten über den Jahreswechsel? Antworten auf diese Fragen finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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