Deutschland | Käse | Nachfrage

Käsemarkt unverändert stabil

22.01.2026 (AMI) – Am Markt für Schnittkäse bestimmte in der zweiten Januarhälfte weiterhin eine rege Nachfrage das Bild. Die Notierungen für Block- und Brotware wurden ein weiteres Mal unverändert fortgeschrieben.

Zu Beginn der zweiten Januarhälfte war der deutsche Käsemarkt von einer regen Nachfrage geprägt. Die Ware ging weiterhin zügig in den Markt. Der Lebensmitteleinzelhandel bestellte umfangreich Käse und auch in Richtung GV-Bereich floss weiterhin Ware ab. Die Industrie rief Kontrakte planmäßig ab. Die Exportgeschäfte verliefen ebenfalls auf einem stabilen Niveau. Anfragen gingen aus europäischen Mitgliedstaaten sowie von Drittländern weiterhin ein und kamen auch zum Abschluss. Durch das vergleichsweise niedrige Preisniveau, dass in Deutschland zuletzt vorherrschte, war deutscher Käse auch am Weltmarkt konkurrenzfähig.

Vor diesem Hintergrund tendierten die Käsepreise zuletzt überwiegend stabil. Hier und da wurden leicht steigende Preistendenzen vernommen, auf niedrigere Angebote gingen Hersteller in der Regel nicht mehr ein. Die Notierungskommission in Hannover schrieb in der 4. Kalenderwoche sowohl Block- als auch Brotware in einer zur Vorwoche unveränderten Spanne fort. Blockware wurde damit ein weiteres Mal in einer Spanne von 3,05 bis 3,40 EUR/kg notiert und Brotware in einer Spanne von 3,15 bis 3,60 EUR/kg.

Wie stellte sich die Angebotssituation am Käsemarkt in der zweiten Januarhälfte dar? Und wie entwickelten sich die Preise an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Dauermilcherzeugnisse? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Schneider
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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