Rege Nachfrage hält Käsemarkt in Schwung
Zu Beginn der zweiten Februarhälfte war der deutsche Käsemarkt anhaltend von einer regen Nachfrage gekennzeichnet. Die Absätze verliefen in sämtliche Vertriebsrichtungen umfangreich. Vor allem die Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels bewegten sich weiter auf hohem Niveau. Aber auch in Richtung GV-Bereich floss umfangreich Ware und die Industrie rief Kontrakte zügig ab. Die rege Nachfrage beschränkte sich nicht nur auf den Binnenmarkt, ebenso bestand weiterhin Kaufinteresse aus anderen europäischen Mitgliedstaaten sowie von Drittländern. Insgesamt wurden die Absatzmöglichkeiten von Marktteilnehmern hier weiterhin als sehr gut eingeschätzt und die Exportgeschäfte verliefen auf stabilem Niveau.
In dieser Gemengelage war es zuletzt teilweise möglich leichte Preisaufschläge zu erzielen. Nach überwiegend stabilen Preisen seit Jahresbeginn tendierte das Preisgefüge zuletzt stabil bis leicht fester. Die Notierungskommission in Hannover schrieb Blockware am 18.02.26 in einer Spanne von 3,10 bis 3,40 EUR/kg fest. Das waren am unteren Spannenende 5 Ct mehr als in der Woche zuvor. Brotware wurde dagegen mit 3,15 bis 3,60 EUR/kg in einer zur Vorwoche unveränderten Spanne notiert.
Wie stellte sich die Angebotssituation am Käsemarkt in der zweiten Februarhälfte dar? Und wie entwickelten sich die Preise an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Dauermilcherzeugnisse? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.
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