Deutschland | Schweine | Handel

Schweinepreis steigt erneut

04.03.2026 (AMI) – Das Angebot an Schlachtschweinen lässt sich weiterhin zügig absetzen, aus einigen Regionen wird immer häufiger von eher zu knappen Mengen berichtet. Gleichzeitig liefern einige Landwirte aber auch zögerlicher ab, um von steigenden Preisen zu profitieren.

Dem entgegen stehen die impulslosen Fleischgeschäfte, die Schlachtunternehmen berichten von Schwierigkeiten bei der Weitergabe der Preisanstiege. Trotz der Gegenwehr der nachgelagerten Stufen bestimmt das kleine Angebot den Markt, die Preisempfehlung steigt weiter und liegt nun bei 1,60 EUR/kg Schlachtgewicht.

Nachdem der Preis für Schlachtschweine wiederholt gestiegen ist, gestaltet sich der Handelsverlauf mit Schweinefleisch etwas verhaltener. Es gibt zwar keine Umsatzeinbrüche, doch die Umsetzung höherer Preise gestaltet sich schwierig und stößt auf Widerstände und Diskussionen. Dies gilt besonders bei der Vermarktung von Fetten, Specken und Nebenartikeln. Die Preise steigen eher zögerlich und weniger als erwartet. Insgesamt gibt es dabei aktuell keine größeren Schwerpunkte in der Nachfrage.

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Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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