Welt | Rohmilch | Erzeugung

US-Milchmarkt bleibt auf Wachstumskurs

13.08.2026 (AMI) – Die Milchanlieferung in den USA hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich zugelegt. Neben einer höheren Kuhzahl sorgte auch eine steigende Milchleistung für mehr Rohstoff.

Im ersten Halbjahr 2026 hat sich in den USA die expansive Entwicklung der Milchanlieferung fortgesetzt, die bereits 2025 das Bild bestimmt hatte. Von Januar bis Juni lagen die Milchmengen stetig über der Vorjahreslinie. Der Vorsprung pendelte dabei zwischen 3,5 % im Januar und 2,1 % im Mai. In der Summe wurden in der ersten Jahreshälfte in den Vereinigten Staaten knapp 53,9 Mio. t Milch an die Molkereien geliefert und damit 2,7% mehr als in den ersten sechs Monaten von 2025.

Auf Ebene der einzelnen Staaten waren ebenfalls überwiegend Zuwächse zu beobachten. Den mit Abstand deutlichsten Anstieg verzeichnete das Milchaufkommen in Kansas, wo die Zuwachsraten im Vorjahresvergleich im zweistelligen Prozentbereich lagen. Auch in den für die Milchproduktion mengenmäßig bedeutendsten Mitgliedstaaten der USA, Kalifornien und Wisconsin, gefolgt von Texas, Idaho und New York, wurden im ersten Halbjahr deutliche Mehrmengen an Rohstoff produziert als im Vorjahreszeitraum. In Pennsylvania, Washington und New Mexico wurde dagegen weniger Milch erfasst als von Januar bis Juni 2025.

In welche Produktionsrichtungen wurden die Mehrmengen an Milch vorrangig gelenkt? Und wie entwickelten sich die US-Ausfuhren der wichtigsten Milchprodukte? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer detaillierten Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

Sie sind noch kein Kunde und möchten vom Expertenwissen der AMI profitieren? Dann nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop, und sichern Sie sich noch heute Ihren persönlichen Zugang zum Markt aktuell Milchwirtschaft.

Interessieren Sie sich für dieses Markt Chart? Entdecken Sie dieses und viele weitere informative AMI-Markt Charts als JPG-Datei inklusive Begleittext in unserem Online-Shop.

Beitrag von Monique Schneider
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Mais

Maiskurse bleiben fest gestimmt

04.09.2026 (AMI) – Die Maisnotierungen in Chicago und Paris haben im Wochenverlauf zugelegt. Gestützt wird der Markt vor allem von wachsenden Sorgen um die US-Ernte, während Gewinnmitnahmen und bessere Angebotsaussichten in Brasilien die Aufwärtsbewegung bislang nur begrenzt bremsen.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Konventionelle Erzeugerpreise mit leichter Aufwärtstendenz

03.09.2026 (AMI) – Die konventionellen Milcherzeugerpreise legten im Juli geringfügig zu. Auch für die kommenden Monate rechnet die AMI vor dem Hintergrund der teils deutlich rückläufigen Anlieferungsmengen mit leicht festeren Preistendenzen.   Mehr

Deutschland | Käse | Angebot

Käseangebot rückläufig

03.09.2026 (AMI) – Am Markt für Schnittkäse war Anfang September eine rege Nachfrage zu verzeichnen. Das Kaufinteresse an Mozzarella hielt sich ebenfalls auf hohem Niveau. Das Angebot reichte bei gedrosselter Produktion aufgrund sinkender Milchmengen nur knapp für die umfangreichen Abrufe.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Handel mit Schlachtschweinen ist ausgeglichen

02.09.2026 (AMI) – Wie schon in der Vorwoche stehen sich Angebot und Nachfrage am deutschen Schlachtschweinemarkt ausgeglichen gegenüber. Die Stückzahlen haben teilweise etwas zugenommen, lassen sich in den meisten Regionen aber ohne Probleme absetzen. Dabei wirkt auch das Ende der Ferien in NRW stützend.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Feste Sojakurse stützen den gesamten Ölsaatenmarkt

02.09.2026 (AMI) – Die Sojakurse in Chicago haben ihren Aufwärtstrend zuletzt deutlich beschleunigt. Vor allem die anhaltend starke Nachfrage nach US-Ware, wetterbedingte Risiken für die US-Ernte sowie feste Energie- und Pflanzenölmärkte stützen die Notierungen. Im Fahrwasser des festen Sojakomplexes legten auch die Rapskurse an der Euronext und die Canolakurse in Winnipeg kräftig zu.   Mehr

Deutschland | Kartoffeln | Ernte

Kleine Kartoffelernte stoppt Preisrückgang

31.08.2026 (AMI) – Die Preise für Speisekartoffeln gehen kaum noch zurück. Eine kleine Erntemenge – von der AMI mit 10,6 Mio. t geschätzt – fängt an, auf die Märkte zu wirken.   Mehr

Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

Feste Grundtendenz stützt den AMI-Rohstoffindex

28.08.2026 (AMI) – Der AMI-Rohstoffindex stieg im August um 2 % auf 125 Punkte an. Unterstützend wirkten hier neben steigenden Preisen für Getreide und Milch auch Preisaufschläge für Schlachtschweine.   Mehr

Deutschland | Agrarrohstoffe | Index

Feste Grundtendenz stützt den AMI-Rohstoffindex

28.08.2026 (AMI) – Der AMI-Rohstoffindex stieg im August um 2 % auf 125 Punkte an. Unterstützend wirkten hier neben steigenden Preisen für Getreide und Milch auch Preisaufschläge für Schlachtschweine.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen

Weizenkurse erneut über Vorwoche

27.08.2026 (AMI) – Die Weizennotierungen in Paris und Chicago haben ihre Aufwärtsbewegung in der laufenden Berichtswoche fortgesetzt. Ausschlaggebend blieb vor allem die angespannte Lage im Schwarzmeerraum, während internationale Fundamentaldaten die Kurse zusätzlich stützten.   Mehr

Europa | Rohmilch | Anlieferung

EU-Milchanlieferung: Wachstum zur Jahresmitte abgeschwächt

27.08.2026 (AMI) – Die Milchanlieferung in der EU-27 lag im ersten Halbjahr 2026 deutlich über dem Vorjahresniveau. Vor allem die großen Erzeugerländer sorgten für höhere Rohstoffmengen. Im Juni schwächte sich das Wachstum jedoch spürbar ab, unter anderem infolge einer europaweiten Hitzewelle.   Mehr