Deutschland | Käse | Angebot

Käseangebot rückläufig

03.09.2026 (AMI) – Am Markt für Schnittkäse war Anfang September eine rege Nachfrage zu verzeichnen. Das Kaufinteresse an Mozzarella hielt sich ebenfalls auf hohem Niveau. Das Angebot reichte bei gedrosselter Produktion aufgrund sinkender Milchmengen nur knapp für die umfangreichen Abrufe.

Über den Monatswechsel war der deutsche Käsemarkt von einer anhaltend belebten Nachfrage geprägt. Die Absätze bewegten sich auf hohem Niveau, was unter anderem auf den umfangreichen Bedarf des Lebensmitteleinzelhandels zurückzuführen war. Hier sorgte das Ferienende, welches sukzessive in den Bundesländern eintrat, für neue Impulse. Die Industrie nahm Ware weiterhin planmäßig ab und der GV-Bereich zeigte sich ebenfalls weiterhin aufnahmefähig.

Die Hersteller berichteten, dass sie teilweise Mühe hatten die hohen Abrufe der verschiedenen Absatzmärkte zu bedienen. Um lieferfähig zu bleiben wurde die Herstellung in den Käsereien weiter angekurbelt. Die Bestände in den Reifelagern schmolzen derweil weiter und die Ware verließ die Werke in einer jungen Altersstruktur. Vorgezogene Lieferungen oder kurzfristige Anfragen konnten zumeist nicht bedient werden. Gleichzeitig wurde eine hohe Auslastung der Käsereien durch die saisonal sinkende Milchanlieferung sowie niedrige Inhaltsstoffe erschwert. Hinzu kommt, dass der Rohstoff für die Käseproduktion teils bevorzugt in andere Verwertungsrichtungen gelenkt wurde. Insbesondere die belebte Nachfrage nach Magermilchkonzentrat, einhergehend mit steigenden Preisen, dämpfte den Rohstofffluss in die Käsereien.

Wie stellte sich das Exportgeschäft Anfang September dar und in welche Richtung tendierten die Preise am Käsemarkt? Und wie entwickelten sich die Preise an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Dauermilcherzeugnisse? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Schneider
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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