Deutschland | Schweine | Handel

Zunehmendes Angebot an Schlachtschweinen

09.09.2026 (AMI) –Das Angebot an schlachtreifen Schweinen nimmt seit Wochen zu, inzwischen wird aus einigen Regionen bereits wieder von etwas zu umfangreichen Mengen berichtet. Gleichzeitig bleibt der Fleischmarkt schwierig, die Schlachtunternehmen agieren vorsichtig.

In einigen Regionen werden dementsprechend bereits Forderungen nach Preisabschlägen gestellt, in Teilen Süddeutschlands sind Schlachtschweine dagegen weiterhin knapp. Insgesamt wird der Markt als überwiegend ausgeglichen beschrieben, der Vereinigungspreis bleibt unverändert bei 1,60 EUR/kg Schlachtgewicht.

Am Schweinefleischmarkt steht aktuell ein umfangreiches Angebot zur Verfügung. Sowohl Ware für den Konsum als auch für die Verarbeitung sind in ausreichenden Mengen vorhanden. Die Nachfrage nach Lachsen, Nacken und Schinkenteilen wird als kontinuierlich beschrieben. In diesen Bereichen zeigen sich die Preise derzeit weitgehend stabil. Schultern werden dagegen teils zu niedrigeren Preisen vermarktet, da hier teilweise zu große Mengen auf den Markt gelangen. Im Unterschied zu den vergangenen Wochen wird wieder etwas mehr über die Preise verhandelt. Insgesamt agieren die Marktteilnehmer vorsichtig.

Haben Sie Interesse am europäischen Schlachtschweinemarkt? Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Fleischwirtschaft PLUS. Bitte loggen Sie sich ein.

Sie kennen unsere Angebote noch nicht und möchten unseren Online-Dienst kennenlernen? Dann besuchen Sie unseren Shop.

Beitrag von Dr. Tim Koch
Marktexperte Fleisch- und Geflügelwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Welt | Rohmilch | Angebot

Drittstaaten: Milcherzeugung bleibt über Vorjahresniveau

16.10.2026 (AMI) – Das Milchangebot der fünf wichtigsten Exporteure außerhalb der EU-27 lag auch im August 2026 über dem Vorjahresniveau, wenngleich sich die Dynamik weiter abschwächte.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Mais

US-Mais unter Druck, EU-Mais mit kräftigem Preisanstieg

15.10.2026 (AMI) –Während an der CBoT eine höhere US-Ernte und der rasche Erntefortschritt die Kurse belasten, treibt an der Matif die knappe Versorgung in der EU die Preise deutlich nach oben.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Anlieferung

Saisonaler Rückgang der Milchmengen verlangsamt

15.10.2026 (AMI) – Die Milchanlieferung in Deutschland überschritt über den Monatswechsel nur geringfügig das Vorwochenniveau. Der Vorsprung gegenüber dem Vorjahr hat sich spürbar verkleinert.   Mehr

Deutschland | Schweine | Handel

Preis für Schlachtschweine gibt nach

14.10.2026 (AMI) – Der Druck am Schlachtschweinemarkt hat in den vergangenen Tagen weiter zugenommen. Einerseits fällt das Angebot groß aus, andererseits fehlt es im Fleischhandel an Impulsen.   Mehr

Welt | Ölsaaten | Kursentwicklung für Soja und Raps

Ölsaatenmärkte erhalten gegenläufige Impulse

14.10.2026 (AMI) – Der Sojamarkt wird derzeit von einem zügigen US-Erntefortschritt und höheren Angebotsaussichten belastet. Hoffnungen auf zusätzliche chinesische Käufe und feste Pflanzenölkurse wirken jedoch stützend. Raps konnte sich nach dem Wochentief erholen, Canola blieb dagegen unter Druck.   Mehr

Deutschland | Getreide | Angebot

Festerer Weizenmarkt, begrenzte Exportchancen

13.10.2026 (AMI) – Die Erzeugerpreise für Weizen haben zuletzt angezogen. Unterstützung kommt vor allem von niedrigeren russischen Exporterwartungen, anhaltenden Risiken im Schwarzmeerraum und einer stabileren Tendenz an den Börsen. Allerdings bleibt das Exportgeschäft für deutsche Ware schwierig.   Mehr

Welt | Milch & Milchprodukte | Index

Höhere Milchpulverpreise lassen GDT-Index steigen

09.10.2026 (AMI) – Beim GDT-Handelstermin Anfang Oktober prägten uneinheitliche Tendenzen das Bild. Während steigende Milchpulverpreise den Gesamtindex stützten, gaben die Preise für Käse und Laktose spürbar nach.   Mehr

Welt | Getreide | Kursentwicklung für Weizen

Weizenkurse in Paris und Chicago wieder fester

08.10.2026 (AMI) – Paris profitierte zusätzlich vom schwächeren Euro, während in Chicago vor allem die gestiegene geopolitische Risikoprämie trug. Dass die Kurse zuletzt wieder nachgaben, verweist auf einen weiterhin gut versorgten Weltmarkt.   Mehr

Deutschland | Milchdauerwaren | Preise

Molkenpulvermarkt bleibt stabil

08.10.2026 (AMI) – Anfang Oktober zeigten sich die Pulvermärkte meist fest bis stabil. Magermilchpulver profitierte von knapper Verfügbarkeit, reger Exportnachfrage und steigenden Preisen. Der Vollmilchpulvermarkt blieb bei unveränderten Preisen ruhig. Molkenpulver tendierte insgesamt stabil.   Mehr

Europa | Rohmilch | Anlieferung

EU-Milchanlieferung saisonal rückläufig

08.10.2026 (AMI) – In den ersten sieben Monaten dieses Jahres lag das Rohstoffaufkommen in der EU-27 durchweg über dem Vorjahresniveau. Dabei hat sich der Vorsprung im Juli wieder vergrößert, nachdem er im Juni den bislang niedrigsten Stand des Jahres erreicht hatte. Für August zeichnet sich allerdings erneut ein schwächeres Wachstum ab.   Mehr