Deutschland | Bio-Obst | Erzeugung

Bei Erdbeeren sind Bio-Anteile noch klein

30.03.2017 (AMI) – 2016 haben immer wiederkehrende Regenfälle in den Haupterntewochen die Erdbeerernte in Deutschland erheblich kleiner als im Durchschnitt ausfallen lassen. Neben den Ertragseinbußen gab es auch einen deutlichen Rückgang der Freilandfläche im konventionellen Bereich. Bei den Bio-Erdbeeren waren die Witterungsbedingungen zwar dieselben, allerdings wurden hier die Ertragseinbußen durch Flächenerweiterungen kompensiert.

Mit rund 454 ha ertragsfähiger Erdbeerfläche standen im vergangenen Jahr 120 ha mehr zur Ernte bereit als 2015. Die Erntemengen überstiegen die 2015er Mengen um 7 % und kletterten auf 2.893 t - blieben damit aber unter dem Spitzenniveau vom Jahr 2014. Trotz Flächenzuwachs betrug 2016 der Bio-Anteil an der gesamten Erdbeerfläche in Deutschland gerade mal 2,5 %.

Bei Betrachtung der Bundesländer befinden sich die größten Bio-Erdbeeranbauflächen in Bayern, 234 ha wurden dort angebaut. Mit großem Abstand folgt Nordrhein-Westfalen mit 56,2 ha. Zusammen stellen diese beiden Bundesländer schon fast zwei Drittel der deutschen Bio-Erdbeerflächen.

Wie wird sich das Angebot von Bio-Erdbeeren entwickeln? Welches Bio-Obst ist beim Konsumenten besonders gefragt? Behalten Sie die aktuellen Entwicklungen mit der AMI Markt Woche Öko-Gartenbau im Blick. Neben wöchentlichen Erzeugerpreisen finden Sie dort ausführliche Analysen und aktuelle Marktlagen zu Bio-Obst und Bio-Gemüse. Sie sind noch kein Kunde? Nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem Shop .

Beitrag von Christine Rampold

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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