Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Milcherzeugerpreise gehen leicht zurück

22.12.2017 (AMI) – Im November hat bei den Milcherzeugerpreisen in Deutschland die Wende eingesetzt. Viele Molkereien haben vor dem Hintergrund der schwächeren Preise an den Produktmärkten ihre Auszahlungsleistung zurückgenommen. In den kommenden Monaten dürften sich die rückläufigen Tendenzen verstärken.

Nach Schätzungen der AMI sind die Auszahlungsleistungen bei den ersten Molkereien im November zurückgegangen. Dadurch ist der flächendeckende Anstieg, der den Verlauf der vergangenen sechs Monate dominiert hatte, beendet. Die deutlichsten Korrekturen sind im Norden Deutschlands zu verzeichnen, wo zuvor die höchsten Milchpreise ausgezahlt wurden. Vor allem im Südwesten, profitierten jedoch viele Milchviehbetriebe von weiter steigenden Preisen oder einer im Vergleich zum Vormonat nahezu konstanten Auszahlung.

Weitere Rückgänge absehbar

Für Dezember und nach dem Jahreswechsel zeichnen sich aufgrund der Entwicklungen an den Produktmärkten sowie der voraussichtlich weiter stark steigenden Milchanlieferung Rückgänge bei den Milcherzeugerpreisen ab. Diese dürften zumeist auch deutlicher ausfallen als im November. Lediglich die angehobenen Verbraucherpreise für Trinkmilch könnten diese Entwicklung in einigen Regionen Deutschlands etwas abmildern.

Wie haben sich die Milcherzeugerpreise auf der Ebene der Bundesländer entwickelt? Und konnte Schleswig-Holstein seinen Spitzenplatz im Ranking ein weiteres Mal verteidigen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer ausführlichen Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Juliane Michels

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