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Welthandel mit Milchprodukten auf Wachstumskurs

24.05.2018 (AMI) – Der Handel mit Milchprodukten am Weltmarkt ist im ersten Quartal 2018 gestiegen. Nahezu produktübergreifend waren deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Lediglich Käse verfehlte das Vorjahresniveau knapp.

In den ersten drei Monaten von 2018 ist der internationale Handel, gemessen an den Ausfuhren der weltweit größten Exporteure, gestiegen. Das deutlichste Plus war dabei bei Magermilchpulver zu beobachten. Bei Vollmilchpulver und Butter wurde das Vorjahresniveau ebenfalls deutlich übertroffen. Lediglich der internationale Handel mit Käse bewegte sich knapp unter den Mengen des Vorjahres.

Importseitig wies vor allem China teils deutliche Zuwächse auf. Die Einfuhren Russlands hingegen fielen durch merkliche Rückgänge bei nahezu allen Milchprodukten auf.

Erneut mehr Butter gehandelt

Der weltweite Handel mit Butter ist im ersten Quartal 2018 um 6,4 % gestiegen. Damit setzte sich der rückläufige Trend, der im vergangenen Jahr das Bild bestimmte, nicht fort. Besonders das knappe Angebot und die Rekordpreise dürften 2017 den Handel erschwert haben. Nach dem Jahreswechsel erfolgten Korrekturen nach unten, dies dürfte die Nachfrage am Weltmarkt erneut belebt haben.

Bei den Exporten machten sich, trotz der insgesamt steigenden Tendenzen, Rückgänge beim weltweit größten Lieferanten Neuseeland bemerkbar. Die Butterexporte lagen hier um 2 % unter dem Vorjahresniveau. Dies dürfte eine Folge der zum Jahresbeginn vorherrschenden trockenen Witterung und dem damit verbundenen Rückgang bei der Milcherzeugung sein. Die EU, als mengenmäßig zweitgrößter Anbieter am Weltmarkt, konnte ihre Ausfuhren hingegen um rund 14 % steigern. Auch Weißrussland und die USA exportierten mehr Butter.

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Beitrag von Juliane Michels

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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