Deutschland | Butter | Nachfrage

Ruhiger Handel mit Blockbutter

26.03.2020 (AMI) – Ende März hat der Markt für Blockbutter einen anhaltend ruhigen Verlauf gezeigt. In Folge der regen Nachfrage nach abgepackter Butter wurde die Produktion von Blockware reduziert, um die Versorgung des Lebensmitteleinzelhandels zu gewährleisten. Das hat die Preise für Blockbutter stabilisiert.

Der Markt für Blockbutter war Ende März anhaltend von einem ruhigen Verlauf gekennzeichnet. Gespräche fanden zwar hier und da statt, diese mündeten hingegen nur selten in Abschlüsse. Die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern lagen teils deutlich auseinander. Im Zuge dessen stellte sich das Neugeschäft in der Berichtswoche nochmals ruhiger dar als in der Woche zuvor. Kamen dennoch Geschäfte zustande, fanden diese überwiegend auf der bisherigen Preisbasis statt. Auch bestehende Kontrakte wurden kontinuierlich abgerufen. Durch die rege Nachfrage nach abgepackter Butter berichteten die Hersteller von Verschiebungen in der Produktion. Vorhandene Kapazitäten wurden von der Blockbutterherstellung abgezogen, um die Versorgung des Lebensmitteleinzelhandels mit Formware sicher zu stellen.

Der Handel mit Drittländern war nach wie vor deutlich von den Auswirkungen des Coronavirus geprägt und es kamen, trotz vorhandener Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Ware am Weltmarkt, kaum Geschäfte zustande.

Welcher Verlauf zeigt sich am Markt für Formbutter? Und wie stellen sich die Entwicklungen an den Teilmärkten für Rohmilch, Käse und Dauermilcherzeugnisse dar? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Alessa Leder

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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