Deutschland | Milch & Milchprodukte | Strukturdaten

Neu erschienen: Die Markt Bilanz Milch 2025

24.04.2025 (AMI) – Das Jahr 2024 stellte den Milchsektor vor neue Herausforderungen. Ein beschleunigter Strukturwandel und der Ausbruch der Blauzungenkrankheit sind nur einige davon. Die Folgen waren eine reduzierte Milchanlieferung und steigende Preise. Auch 2025 bleibt das Rohstoffangebot begrenzt.

Der deutsche Milchmarkt startete in einem stabilen Marktumfeld in das Jahr 2024. Mit dem Rückgang des Milchaufkommens im Herbst 2023 und einer anziehenden Nachfrage hatte eine Erholung eingesetzt. Die Lagerbestände bei den Herstellern waren um den Jahreswechsel vergleichsweise niedrig, so dass das übliche saisonale Tief im Frühjahr kaum zu spüren war. Insbesondere Fett war gefragt. An den Spotmärkten stiegen die Preise für Rahm auf neue Höchststände, die für Butter im Groß- und Einzelhandel folgten. Die Eiweißseite hingegen kam das ganze Jahr über nicht richtig in Schwung.

Rohstoff 2025 weiter knapp

Zu Beginn des Jahres 2025 war die Rohstoffversorgung in Deutschland weiterhin verhalten. In den ersten vier Monaten wurde das Vorjahresniveau um rund 2 % unterschritten. Gründe hierfür sind unter anderem in den Spätfolgen der Blauzungenkrankheit zu sehen. Zudem ist die Zahl der Milchviehbetriebe überproportional zurückgegangen. Trotz Erzeugerpreisen jenseits der 50-Cent-Marke sind Produktionsanreize bisher ausgeblieben. Das Rohstoffaufkommen dürfte daher auch nach Überschreiten der Milchspitze begrenzt bleiben.

Wichtige Zahlen und Fakten kompakt und verständlich aufbereitet

Die AMI-Marktexperten haben Fakten und Daten ausführlich in der Markt Bilanz Milch 2025 zusammengestellt. Das Jahrbuch zeigt aktuelle Trends an den deutschen und europäischen Märkten sowie in wichtigen Drittländern auf. Zusätzlich veranschaulichen AMI Markt Charts die Zusammenhänge. Marktbeteiligte erhalten durch die Bewertung der Einflussfaktoren auf das Marktgeschehen eine solide Grundlage für ihre strategischen Entscheidungen.

Die aktuellen und umfassenden Daten beleuchten den nationalen und internationalen Milchmarkt. Dazu gehören Erzeugung, Außenhandel, Marktversorgung und Verbrauch von Milch und Milchprodukten. Über 250 Tabellen mit ausführlichen Zeitreihen bieten zudem umfangreiche Vergleichsmöglichkeiten mit den eigenen Unternehmens- und Branchendaten.

Die AMI Markt Bilanz Milch 2025 ist ab sofort lieferbar. Die Buchausgabe im A5-Format hat 256 Seiten und kostet 278,80 EUR zzgl. 7 % MwSt. und Versand. Mit dem „eBook plus“ als pdf-Dokument werden zusätzlich alle Kennzahlen zu Deutschland, der EU und wichtigen Drittländern als Excel-Tabellen bereitgestellt. Die digitale Ausgabe steht ab sofort zum Download zum Preis von 441,80 EUR zzgl. 7 % MwSt. zur Verfügung.

Beide Versionen können bequem im AMI Shop online bestellt werden.

Beitrag von Dr. Kerstin Keunecke
Marktexpertin Milch und Milchprodukte
Druckversion als PDF öffnen

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Deutschland | Rohmilch | Angebot

Hohe Milchmengen belasten Rohstoffmärkte

11.12.2025 (AMI) – Die Milchanlieferung in Deutschland verharrt seit einigen Wochen auf einem für die Jahreszeit ungewöhnlich hohen Niveau. Ende November stieg sie erneut leicht an. Das umfangreiche Angebot bei eher verhaltener Nachfrage ließ die Rohstoffpreise weiter sinken.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Bio-Milchpreise kaum verändert

08.12.2025 (AMI) – Das Bundesmittel für ökologisch erzeugte Milch ist im Oktober lediglich marginal gestiegen. Die meisten Molkereien zahlten im Vergleich zum Vormonat ein konstantes Milchgeld aus.   Mehr

Deutschland | Rohmilch | Erzeugerpreise

Knapp an der 50-Cent-Marke

08.12.2025 (AMI) – Im Oktober mussten die deutschen Milcherzeuger deutliche Einbußen auf ihren Abrechnungen hinnehmen.   Mehr