Wenig Bewegung bei den Milchpreisen
Nach Schätzungen der AMI zahlten die Molkereien im August im bundesweiten Mittel rund 53,5 Ct/kg für konventionell erzeugte Kuhmilch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Das waren gut 0,1 Ct mehr als im Monat zuvor. Damit hat sich der moderate Anstieg der Milcherzeugerpreise weiter fortgesetzt. Bereits den dritten Monat in Folge belief sich der Zuwachs dabei lediglich auf 0,1 Ct.
Rund ein Drittel der Molkereien in Deutschland hoben im August ihre Milchpreise im Vergleich zum Vormonat an. Die Zuschläge bewegten sich dabei in einer Bandbreite von 0,1 bis 1,0 Ct im Grundpreis. Die übrige Mehrheit der Unternehmen zahlte gegenüber Juli konstante Auszahlungspreise. Zu leichten Rücknahmen kam es nur in vereinzelten Fällen.
Im Sommer 2024 waren die Erzeugerpreise teils deutlich gestiegen, im August des vergangenen Jahres legten sie gegenüber dem Vormonat um 1,0 Ct zu. Durch den merklich geringeren Zuwachs in diesem Jahr hat sich der Vorsprung gegenüber dem Vorjahresmonat zuletzt verkleinert. Zu Jahresbeginn von 2025 lag dieser noch bei 8,6 Ct und hat sich im weiteren Jahresverlauf nahezu durchgängig in kleinen Schritten reduziert. Im August 2025 belief sich der Vorsprung gegenüber dem Vorjahresmonat noch auf 6,1 Ct.
Was waren die Ursachen für die Entwicklungen im August und wie stellten sich die Auszahlungsleistungen für konventionell erzeugte Milch auf Bundeslandebene dar? Welche Entwicklung wird in den kommenden Monaten erwartet? Antworten auf diese Fragen finden Sie in einer Analyse in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.
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