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Wachsendes Milchaufkommen in wichtigen Drittstaaten

09.10.2025 (AMI) – In den bedeutendsten Exportregionen außerhalb der EU-27 ist die Milchanlieferung in den ersten acht Monaten über das Vorjahresniveau gestiegen. Vor allem in den USA und in Argentinien konnte ein expansives Wachstum beobachtet werden. Lediglich in Australien blieben die Milchmengen im bisherigen Jahresverlauf hinter dem Vorjahresniveau zurück.

Das Milchangebot in den bedeutendsten Milcherzeugerregionen außerhalb der EU lag im bisherigen Jahresverlauf von 2025 durchgehend über der Vorjahreslinie. Von Januar bis August 2025 erzeugten die USA, Neuseeland, das Vereinigte Königreich, Argentinien und Australien insgesamt rund 104 Mio. t Milch. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Milcherzeugung der wichtigsten Drittstaaten damit um schalttagsbereinigte 2,7 % erhöht. Im Januar fiel das Milchangebot dabei um gut 1,2 % umfangreicher aus als im Vorjahresmonat. In den Folgemonaten erhöhte sich der Zuwachs sukzessive und erreichte im Juli mit knapp 4,1 % sein bisheriges Maximum. Im August hat sich das Wachstum dann leicht abgeschwächt, lag aber immer noch bei 3,5 %. Insgesamt erzeugten die USA im August rund 13,4 Mio. t Milch bzw. nach Umrechnung auf einen Standardmonat mit 30,5 Tagen rund 13,2 Mio. t Milch.

Wie entwickelte sich die Milchanlieferung in den einzelnen Drittländern im Detail? Und was waren die Ursachen für diese Entwicklung? Eine ausführliche Analyse hierzu finden Sie in unserem Online-Dienst Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft
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