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Außenhandel mit Milchprodukten auf Wachstumskurs

12.03.2026 (AMI) – Der deutsche Außenhandel mit Molkereiprodukten legte im Jahr 2025 weiter zu. Die EU und insbesondere Länder in Westeuropa blieben dabei der zentrale Absatzmarkt. Käse war weiterhin das mengenmäßig wichtigste Exportprodukt der deutschen Milchwirtschaft. Deutlich zulegen konnten zudem die Ausfuhren von Magermilchpulver.

Laut Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat Deutschland im Jahr 2025 Milchprodukte im Warenwert von knapp 15,7 Mrd. Euro ins Ausland exportiert. Im Vorjahr belief sich der Auslandsumsatz noch auf 14,8 Mrd. Euro. Der EU-Intrahandel machte dabei den Großteil des Auslandsumsatzes aus. In beiden betrachteten Jahren lag er bei 74 %. Bedeutendster Handelspartner Deutschlands sind die Niederlande. Diese nahmen im Jahr 2025 Molkereiprodukte im Wert von 2,5 Mrd. Euro aus Deutschland ab und damit 0,3 Mrd. Euro mehr als im Jahr zuvor. Auch die zweit- und drittwichtigsten Abnehmer liegen innerhalb der europäischen Union. Italien führte Milchprodukte aus Deutschland im Wert von 1,8 Mrd. Euro ein und Frankreich im Wert von 1,1 Mrd. Euro. In Richtung China wurden in den Nach-Corona-Jahren 2021 bis 2023 aufgrund von Einfuhrbeschränkungen etwas weniger Milchprodukte exportiert als vor Corona. Seit 2025 zeigte sich das Reich der Mitte allerdings wieder zunehmend aufnahmefähig. Im Zuge dessen hat China mit Importen im Warenwert von rund 0,9 Mrd. Euro im vergangenen Jahr auch wieder Rang 4 der Top-Abnehmer deutscher Milchprodukte erklommen. Dicht darauf folgten zwei weitere EU-Mitgliedstaaten, Belgien und Österreich.

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Beitrag von Michelle Kuhn
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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