Deutschland | Käse | Nachfrage

Käsepreise in der Aufwärtsbewegung

19.03.2026 (AMI) – Die Nachfrage am deutschen Käsemarkt zeigte sich Mitte März anhaltend belebt, die Jahreszeit brachte neue Impulse mit sich. Die Preise tendierten weiter fester.

Zu Beginn der zweiten Märzhälfte war der deutsche Käsemarkt weiterhin von hohen Warenausgängen geprägt. Die Nachfrage zeigte sich unbeirrt belebt, sowohl für kurzfristige als auch für langfristige Liefertermine. Die umfangreichen Bestellungen gingen innerhalb Deutschlands vor allem vom Lebensmitteleinzelhandel ein, aber auch die Industrie und der GV-Bereich orderten weiter hohe Mengen. Das nochmals belebtere Kaufinteresse wurde zum einen durch das beginnende Ostergeschäft gestützt, zum anderen führten die ersten sonnigen Tage zu neuen Impulsen. Damit einhergehend machte sich ebenfalls allmählich der Beginn der nahenden Urlaubszeit in Südeuropa bemerkbar. Dadurch kam es auch im Exportgeschäft zu umfangreichen Lieferungen und weiteren Anfragen. Im Drittlandsgeschäft bewegten sich die Ausfuhren stabil auf dem Niveau der vergangenen Wochen, auch wenn gewisse Unsicherheiten durch die militärische Eskalation im Persischen Golf sowie ein höherer Konkurrenzdruck aufgrund niedriger Käsepreise aus den USA spürbar waren.

Die Notierungskommission in Hannover erhöhte am 18.03.26 die Spanne für Blockware gegenüber der Vorwoche im Mittel um 5 Ct auf 3,25 bis 3,45 EUR/kg. Die Notierung für Brotware wurde für die 12. Kalenderwoche ebenfalls angehoben. Im Vergleich zur Vorwoche wurde das untere Spannenende um 5 Ct erhöht, wodurch sich die neue Spanne auf 3,35 bis 3,60 EUR/kg belief.

Wie stellte sich die Angebotssituation am Käsemarkt in der zweiten Märzhälfte dar? Und wie entwickelten sich die Preise an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Dauermilcherzeugnisse? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Rockhoff
Junior Produktmanagerin Milch

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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