Deutschland | Käse | Nachfrage

Käsemarkt von Ferien kaum beeinflusst

06.08.2026 (AMI) – Anfang August zeigte sich der Käsemarkt anhaltend belebt. Die Absätze bewegten sich auf fortgesetzt hohem Niveau und auch für langfristige Geschäfte war eine rege Nachfrage zu verzeichnen. In diesem Zuge schmolzen die Käsebestände langsam weiter. Die Preise tendierten überwiegend stabil.

Der deutsche Käsemarkt startete in den August wie er den Juli beendet hatte ohne großartige Veränderungen aufzuzeigen. Die Nachfrage blieb anhaltend rege und die Absätze bewegten sich, trotz teilweise sehr hoher Außentemperaturen, weiterhin auf hohem Niveau. Insbesondere die Nachfrage nach Mozzarella-Kugeln verlief in Folge der Hitze äußerst belebt. Im Gegensatz zu anderen Produktmärkten waren beim Käse ferienbedingte Absatzrückgänge bislang kaum bis gar nicht spürbar gewesen. Der Lebensmitteleinzelhandel sowie auch der GV-Bereich orderten weiterhin umfangreich Ware. Die Industrie rief Kontrakte planmäßig ab.

Das Preisgefüge stellte sich Anfang August überwiegend stabil dar. In Verhandlungen für langfristige Geschäfte forderten die Hersteller Preiserhöhungen, um die Verwertung zu Käse wieder abbildbarer zu machen. Die saisonal sinkenden Milchmengen sowie niedrige Inhaltsstoffe in der Milch stützten diese Forderungen. Am 05.08.26 hob die Notierungskommission in Hannover sowohl die Spanne für Blockware als auch jene für Brotware gegenüber der Vorwoche am unteren Ende um 5 ct an. Damit belief sich die Notierung für Blockware auf 3,25 bis 3,40 EUR/kg und die für Brotware auf 3,30 bis 3,55 EUR/kg.

Wie stellte sich die Angebotssituation und das Exportgeschäft Anfang August dar? Und wie entwickelten sich die Preise an den Teilmärkten für Rohmilch, Butter und Dauermilcherzeugnisse? Eine umfangreiche Einschätzung der aktuellen Marktlage finden Sie im Markt aktuell Milchwirtschaft.

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Beitrag von Monique Schneider
Produktmanagerin Milchwirtschaft

© Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

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